Am Mittwochabend kam es zu einem tödlichen Streit in einer Asylunterkunft in Großkrotzenburg. - Fotos: Moritz Pappert

HANAU Ermittlungen laufen!

Tödlicher Streit in Asylunterkunft: Somalier sticht Afghanen nieder

14.01.21 - Schlimmer Zwischenfall in Großkrotzenburg: Am Mittwochnachmittag kam es zu einem tödlichen Streit zwischen zwei Männern. In einer Asylunterkunft in der Schulstraße verletzte ein Somalier einen Afghanen tödlich- die Gründe dafür sind bisher ungeklärt.

Die Polizei nahm den 33 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 25 Jahre alten Mann aus Afghanistan. Die Staatsanwaltschaft und die Kripo Hanau ermitteln wegen eines Tötungsdelikts. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt der 25-Jährige wohl mehrere Stichverletzungen. Trotz sofortiger Reanimation konnte ein Notarzt nur noch den Tod des Schwerverletzten feststellen. Eine Obduktion, die für Donnerstagvormittag geplant ist, soll nun weiteren Aufschluss darüber geben, woran der Mann gestorben ist.

Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes hatten den 33-Jährigen nach der Tat überwältigt und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Unserem Reporter vor Ort sagen die Nachbarn, dass die Flüchtlingsunterkunft sonst nie auffällig in Erscheinung getreten ist. "Bisher gab es dort auch keine größeren Streitigkeiten", so ein Nachbar.

Nach BILD-Informationen, wurde der Tatverdächtige bereits 2014 vorm Landgericht Hanau zu 5,5 Jahren Gefängnis wegen versuchten Totschlags verurteilt. Damals soll er mit einem Messer auf einen Mitbewohner in einer Asylunterkunft in Maintal losgegangen sein, das Opfer überlebte schwer verletzt. (mkr(mp)+++


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