FULDA Stellungnahmen aus der Politik

Staatsminister Axel Wintermeyer: "Wir bedauern die Absage des Hessentages"

15.01.21 - Viele hatten es schon befürchtet - am Mittwochabend war es dann traurige Gewissheit: Die Gremien der Stadt Fulda haben sich aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie dazu entschieden, den Hessentag in diesem Frühjahr in der Domstadt abzusagen. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, die Lage lasse eine Großveranstaltung in diesem Rahmen allerdings nicht zu. Weitere Stimmen lesen Sie hier:

Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU), Chef der Staatskanzlei: 

Staatsminister Axel Wintermeyer. Archivfoto: O|N

"Die hessische Landesregierung bedauert die Absage des Hessentages in Fulda. Wir haben uns sehr darauf gefreut und wir wissen, wie viele Menschen dort schon in der Vorbereitung mitgewirkt haben. Aber die Sicherheit und auch die Gesundheit der Menschen hat Vorrang und wir akzeptieren die Entscheidung der Gremien der Stadt Fulda, den Hessentag in diesem Jahr nicht durchführen zu können aufgrund der pandemischen Situation. Die Investitionen, die auch vom Land Hessen mitfinanziert worden sind, sind bleibende Werte in Fulda. Und wir freuen uns sehr, dass Fulda darüber nachdenkt - wir werden es auf jeden Fall reservieren - den Hessentag 2026 wieder auszurichten. Hoffentlich in einer besseren Zeit als heute. Und ich bin ganz sicher: Wenn es ein Hessentag 2026 geben sollte, dass es ein toller Hessentag wird und jeder die Jahre 2020 und 2021 bis dahin vergessen hat."

Silvia Brünnel, Fraktionsvorsitzende der Stadtfraktion Bündnis 90/ die Grünen:

Silvia Brünnel, Fraktionsvorsitzende der Stadtfraktion Bündnis 90/ die Grünen ...Archivfoto: Martin Engel

Die Stadtfraktion Bündnis 90/Die Grünen Fulda erachtet die Absage des Hessentags im Mai 2021 als unabdingbar. Silvia Brünnel, Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Hessentagsbeirats, sieht die Absage zum jetzigen Zeitpunkt als einzige Möglichkeit. Die bei der Planung und Realisierung des Hessentags gesammelten Erfahrungen stehen der Stadt sowohl für die Landesgartenschau als auch für den Hessentag 2026 zur Verfügung. Die Investitionen, die bereits sinnvoll eingesetzt wurden, bleiben erhalten, und die nun zwischen dem Land und der Stadt getroffenen Vereinbarungen ermöglichen einen kompletten "Neustart im Jahr 2026". War im Sommer des letzten Jahres die Durchführung des Hessentags durchaus noch vorstellbar, wurde in den letzten Wochen und Monaten deutlich, dass die Situation erneut überdacht werden muss. Den Hessentag zum ursprünglich geplanten Termin im Mai 2021 stattfinden zu lassen oder eine Verschiebung um nur ein paar Monate in den Herbst zu forcieren, würden der jetzigen pandemischen Situation in keinem Fall gerecht werden. Die Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und die Sicherheit der Bürger*innen haben oberste Priorität. Viele Menschen haben derzeit große Sorgen – sei es die Herausforderung, Homeschooling und Homeoffice zu vereinbaren, die Angst um den Arbeitsplatz oder die Sorge um die Gesundheit der Großeltern oder Eltern. Die Pandemie hat vieles verändert und uns im vergangenen Jahr viel abverlangt. Derzeit steht der Schutz vulnerabler Personengruppen an erster Stelle. Wir müssen in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam Verantwortung übernehmen und einzig und allein Gesundheit und Leben schützen.

MdL Jürgen Lenders, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP

FDP-MdL Jürgen Lenders Archivfoto: O|N

"Statt ‚Foll Hessisch‘ heißt es nun ‚Foll schade‘, aber auch ‚Foll vernünftig": So kommentiert Jürgen Lenders, Fuldaer Landtagsabgeordneter und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, in Anspielung an das in Fuldaer Mundart formulierte Hessentags-Motto die gestern beschlossene Absage des Landesfests. "Die Corona-Pandemie hat den Veranstaltern keine andere Wahl gelassen, als nach dem Hessentag 2020 auch den Hessentag 2021 abzusagen", erklärt Lenders. "Besonders schade ist das, weil Fulda ein sehr überzeugendes Konzept für einen abgespeckten Hessentag ausgearbeitet hatte. Daran sollte man sich orientieren, die Zwangspause nutzen und für die Zukunft Hessentage planen, die wieder mehr mit Hessen zu tun haben. Ein Hessentag sollte ein Fest sein, das das Landestypische hervorhebt – und kein Mega-Event", fordert Lenders. (pm) +++


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