Nun noch besser ausgerüstet. Von rechts nach links: M. Conze und Dr. A. Hölscher (MVZ im Altstadt-Carree), Andrea Vogel (Philips Healthcare). - Foto: privat

FULDA Kardiologie des MVZ im Altstadt-Carree

Neue Technik: Verbesserung der kardiologischen Herzultraschalldiagnostik

23.01.21 - Ein lang verfolgtes Projekt wurde in dieser Woche in der Kardiologie des MVZ realisiert: Nachdem der regionale Geräte-Ingenieur der Firma Philips, Marco Reis, die neue Hardware in die beiden Herzultraschallmaschinen eingebaut und die neue Software implementiert hatte, wurden die beiden Kardiologen des MVZ im Altstadt-Carre Dr. Andreas Hölscher und Michael Conze von der Senior Application Kardiovaskulärer Ultraschall, Andrea Vogel, in die Nutzung der neuen Software eingewiesen.

"Die Aufrüstung dauerte einen ganzen Tag", berichtet Michael Conze. "Aber jetzt haben wir einerseits einen Riesensprung von der Softwareversion 2 auf 7 gemacht und andererseits endlich zusätzlich eine besondere top aktuelle Bildanalyse realisiert". Und das ist auch eine interessante "Fulda-Geschichte", so Conze weiter, denn: "Diese neue Bildverarbeitung wurde gemeinsam mit Philips von der Firma TomTec, entwickelt, die eine Niederlassung in Fulda hat und mit der ich im Klinikum schon in den 90er Jahren eine sehr enge und innovative Zusammenarbeit hatte."

Was leistet nun die neue Bildanalyse – im Fachausdruck Strainimaging? "Der Herzmuskel hat sehr komplexe Bewegungsrichtungen, die man früher mit Ultraschall nicht darstellen konnte. Mit dieser Bildgebung können wir nun in sehr kurzer Zeit die räumlichen Aktionen einzelner Wandsegmente des Herzens analysieren und die Gesamtfunktion des Herzens viel besser charakterisieren", so Dr. Andreas Hölscher.

Zahlreiche Herzmuskelerkrankungen werden so viel besser erkannt. Insbesondere auch für Tumorpatienten ist diese neue Analysemöglichkeit wichtig. Denn nicht selten führen verschiedene Chemotherapien zu Schädigungen der Herzmuskelfunktion. "Diese können nun mit der neuen Software deutlich früher und präziser erkannt werden, um dann mit Medikamenten gegenzusteuern" erläutert Michael Conze. Auch die Diagnostik von Herzmuskelentzündungen ist jetzt deutlich verbessert, ergänzt Dr. Hölscher: "Dies ist auch und besonders für uns als COVID-Schwerpunktpraxis wichtig, da Herzmuskelentzündungen bei mittelschweren und schweren Verläufen der COVID-19 Erkrankung vorkommen können. Hier haben wir nun eine Möglichkeit, diese frühzeitig zu erkennen." (pm) +++


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