Für die katholischen Kirchengemeinden St. Ulrich und St. Jakobus unterzeichneten die Verträge Stefan Witzel (St. Ulrich, von links), Pfarrer Dr. Michael Müller und Stephan Schmitt (St. Jakobus) sowie Bürgermeister Benjamin Tschesnok und Erster Stadtrat Stefan Schubert. - Foto: Stadt Hünfeld

HÜNFELD Neue Grundlage für Partnerschaft

Mit St. Jakobus und St. Ulrich: Unterzeichnung der Kindergartenbetriebsverträge

20.02.21 - Die Kindergartenbetriebsverträge mit den katholischen Kindertagesstätten St. Jakobus und St. Ulrich wurden auf eine neue vertragliche Grundlage gestellt. Pfarrer Dr. Michael Müller, Stephan Schmitt für die St.-Jakobus-Gemeinde, Stefan Witzel für die St.-Ulrich-Gemeinde, Bürgermeister Benjamin Tschesnok sowie Erster Stadtrat Stefan Schubert unterzeichneten die neuen Verträge, die am Dienstag auch durch die Stadtverordnetenversammlung genehmigt worden waren.

Nach Angaben von Bürgermeister Benjamin Tschesnok (CDU) basieren die neuen Verträge auf den Empfehlungen einer Arbeitsgruppe von Bürgermeistern und des Bistums zur Neugestaltung der Betriebsverträge für die Kindertagesstätten im Landkreis Fulda. In den Verträgen verpflichtet sich die Stadt zu einer Erhöhung der Betriebskostenbeteiligung der nicht durch Elternbeiträge sowie Zuweisung des Landes und des Landkreises gedeckten Kosten von bislang 75 auf 80 und ab 2022 auf 84 Prozent der Kosten. Außerdem stellt die Stadt Hünfeld künftig die Gebäudeunterhaltung der Kindertagesstätten sicher, sofern sich die Gebäude im Eigentum der Stadt befinden.

Auch für die neue Kindertagesstätte Arche Noah wurde eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Weiterhin wurden zum Betrieb der bisherigen Kindertagesstätte St. Jakobus analoge Regelungen getroffen. Mit der Inbetriebnahme des Ersatzneubaus ab 2023 soll dazu dann ein neuer Betriebsvertrag geschlossen werden. 

Aus Sicht von Bürgermeister Benjamin Tschesnok wurde den Kirchengemeinden damit ein gutes Angebot zur Weiterführung der katholischen Kindertagesstätten unterbreitet. Stadt und Kirchengemeinden dokumentierten durch die neuen Verträge, dass sie weiterhin gemeinsam und partnerschaftlich im Bereich der Kinderbetreuung zusammenarbeiten wollen. Die neuen Verträge müssen allerdings jetzt der bischöflichen Behörde zur Genehmigung vorgelegt werden. Die finanziellen Mehraufwendungen für die Stadt Hünfeld wurden bereits im laufenden Haushalt und in der Wirtschaftsplanung der St.-Elisabeth-Stiftung berücksichtigt.

Sobald eine Genehmigung aller Verträge seitens der bischöflichen Behörde vorliegt, wird durch die Vertragsparteien angestrebt, eine neuen Vertrag auch für die Kindertagesstätte St. Laurentius in Mackenzell zu verhandeln und einen Vertrag zur Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte St. Jakobus auf dieser Grundlage abzuschließen. (pm) +++

 

 



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