Der erste Herbsteiner Storch ist seit Mitte der Woche wieder da. - Fotos: Dieter Graulich

HERBSTEIN Hoffen auf Nachwuchs

Meister Adebar ist wieder da: Storchenchronik feiert zehnjähriges Bestehen

21.02.21 - Der erste Herbsteiner Storch ist seit Mitte der Woche wieder da. Fast etwa zur gleichen Zeit war im Vorjahr "Meister Adebar" mit seiner Gemahlin eingeflogen. In den Jahren zuvor waren sie jeweils mit ein paar Tagen Unterschied eingetroffen. Dass es wieder der Storch aus dem Vorjahr ist, kann man daran erkennen, dass "Herr Adebar" beringt ist.

Aufmerksame Beobachter konnten beobachten, dass der Storch bei seiner Ankunft sehr genau seinen Horst in Augenschein nahm, denn dieser war im Vorjahr vom Bauhof der Stadt Herbstein gerade gestellt worden, da er sich in den letzten Jahren etwas in Richtung Norden geneigt hatte. Der gefiederte Freund befand die neue Ausrichtung nun für gut und ist inzwischen dabei, das Nest nach den Winterstürmen zu renovieren.

Alles begann 2011


Die Herbsteiner "Storchenchronik" geht inzwischen bis auf den September 2011 zurück. Zu diesem Zeitpunkt machte ein junges Storchenpaar Rast in der Gemarkung Herbstein. Daraufhin entschloss sich die Vogel- und Naturschutzgruppe Herbstein, im folgenden Jahr eine Storchenplattform aufzustellen. In 2012 leider erfolglos. 2013 wurde das Aufstellen dieser Plattform zunächst belohnt: Über mehrere Wochen benutzte ein Storch die Plattform als Wohnung. Doch leider war seine Suche nach einer geeigneten Partnerin erfolglos und er zog weiter.

Im April 2014 waren es dann gleich fünf Weißstörche, die an der Plattform Rast machten. Nachdem sich ein Paar gebildet hatte, verschwanden die anderen Störche wieder. Im Juni dann der erhoffte Nachwuchs. Zwei Wochen vor ihren Eltern machten sich im Herbst 2014 die Jungstörche auf den Weg in den sonnigen und warmen Süden. In 2015 brütete erneut ein Weißstorchpaar und zog zwei Nachkömmlinge auf. Diesmal ging es gemeinsam auf die Reise in den sonnigen Süden.

Im Jahre 2016 war der Horst wieder besetzt, das Brutgeschäft auch begonnen, aber der ersehnte Nachwuchs blieb aus. Experten nennen das kalte und regnerische Frühjahr als Ursache. In den nächsten beiden Jahren klappte es wieder mit dem Nachwuchs und jeweils zwei Jungstörche zogen im Herbst etwa 14 Tage vor ihren Eltern gen Süden. 2019 und auch in Vorjahr war sogar dreifacher Nachwuchs angesagt. Damit ist bis jetzt genau ein Dutzend Jungstörche in der "Stadt auf dem Berge" geboren worden. (gr) +++


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