In Schmalnau gab es ein Hutzelfeuer @home. - Foto: Daniel Kreis

REGION Ein paar Hutzelfeuer

Das Corona-Virus als "Hutzelhexe" - Brauchtum ohne Publikum

22.02.21 - Am Sonntag nach Aschermittwoch leuchten sie im Fuldaer Land: Die Hutzelfeuer. Sie sollen den Winter vertreiben. Gut, derzeit ist der Winter gefühlt schon in weiter Ferne. Doch wegen der Corona-Pandemie dürfen auch die beliebten Feste nicht wie gewohnt gefeiert werden. "Normal" genießen hunderte Besucher die Hutzelfeuer in ihren Dörfern bei Getränken und Würstchen vom Grill.

Ein Hutzelfeuer ohne Publikum in Oberlütter Fotos: privat

Fotos: privat

Trotzdem brennen vereinzelt ein paar Hutzelfeuer. Zum Beispiel in Oberlütter: "Auch dieses Jahr findet ein Hutzelfeuer im Oberlütter(Ebersberg, Ebersburg) statt. Aufgrund der Coronalage ohne Publikum und mit dem Virus als Hutzelhexe", schreibt Tobias Huber.

Auch Familie Born aus Eiterfeld bewahrt die Tradition: "Corona hält uns nicht ab, das traditionelle Hutzelfeuer in Eiterfeld zuhause zu entzünden. Natürlich mit warmen Getränken und Bratwurst. Hoffentlich wird es nächstes Jahr wieder normal", schreiben sie an die Redaktion von OSTHESSEN|NEWS.

Zum Hutzelfeuer @home hatte der Heimatverein Schmalnau geladen und die Resonanz war super, freut sich Mitorganisator Daniel Kreis. Wir haben unter den geltenden Hygienebestimmungen die Weihnachtsbäume gesammelt und den Hutzelhaufen aufgeschichtet. Da das Entzünden des Hutzelfeuers in diesem Jahr ohne Gäste stattfinden musste, haben wir kurzerhand einen Lieferdienst organisiert. Mit heißen Würstchen und Getränken ausgestattet sind Teams durch den Ort gefahren und haben die Familien beliefert.

Familie Born aus Eiterfeld hat ein kleines privates Hutzelfeuer angesteckt ...Fotos (2): Familie Born

dazu gab es ein leckeres Würstchen

Ein Hutzelfeuer im privaten Graten Foto: Daniel Jahn

Da das Hutzelfeuer auf dem Steinküppel weithin sichtbar ist konnten es viele Schmalnauer von zu Hause aus bei guter Verpflegung durch den Heimatverein genießen, so Daniel Kreis. Besonderes Highlight in diesem Jahr war, dass keine Hutzelpuppe auf den Scheiterhaufen kam um den Winter zu verbrennen. Die jüngsten Mitglieder des Vereins waren zum basteln aufgerufen und so brachte sie Ihre gebastelten Corona-Viren zum Hutzelfeuer, um diese Symbolisch zu verbrennen. (Hans-Hubertus Braune / pm) +++

"Auch wir haben ein kleines Feuer mit unseren Kindern in Harmerz gemacht. Dazu gab es Kräbel und ... Foto: Rene Wolf


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