Der Landkreis Fulda will sich mit Spenden an der Aktion "1000 Schulen für unsere Welt" beteiligen. - Grafik: Landkreis Fulda

FULDA Mehr Bildung in Entwicklungsländern

Landkreis sammelt für Gemeinschaftsinitiative "1000 Schulen für unsere Welt"

24.02.21 - Fast 300 Millionen Kinder weltweit können keine Schule besuchen. In Entwicklungsländern gibt es häufig keine oder nicht genügend Schulgebäude beziehungsweise befinden sich diese in einem sehr schlechten Zustand. Der Landkreis Fulda beteiligt sich deshalb an der Gemeinschaftsinitiative "1000 Schulen für unsere Welt" und sammelt Spenden für den Schulbau in Entwicklungsländern. Fast 7.000 Euro sind bislang schon für das Projekt zusammengekommen.

Noch immer haben viele Kinder auf der Welt keinen Zugang zu Bildung – aber sie haben ein Recht darauf. Dabei spielt der Bau von Schulen eine große Rolle. Während in Deutschland die Kommunen den Bau von Schulen verantworten, fehlen Staaten im globalen Süden dafür häufig die Mittel. Hier setzt die Gemeinschaftsinitiative der kommunalen Spitzenverbände "1000 Schulen für unsere Welt" an. "Unser Ziel ist, dass auch der Landkreis Fulda eine Schule in einem Entwicklungsland errichtet", erklären Landrat Bernd Woide und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt und fügen hinzu, dass der Bau einer Schule schon mit rund 50.000 Euro möglich ist. Die Finanzierung der Schulbauprojekte erfolgt aus Spenden der Bürger und der lokalen Wirtschaft. "Wir danken allen, die bereits für das Projekt gespendet haben. Durch diese großzügige Unterstützung konnten im Landkreis bis heute rund 7.000 Euro für ‘1000 Schulen für unsere Welt‘ gesammelt werden."

Bereits 250 Schulbauprojekte realisiert

Realisiert wird der Bau der Schulen durch die Stiftung Fly & Help, die als zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner dem Landkreis Fulda und den anderen teilnehmenden Kommunen zur Seite steht. Seit der Stiftungsgründung wurden rund 250 Schulbauprojekte weltweit verwirklicht. Einen konkreten Projektvorschlag unterbreitet die Stiftung dem Landkreis, wenn die nahezu vollständige Fördersumme zur Verfügung steht. Gemeinsam mit seriösen Partnerorganisationen – wie der Welthungerhilfe – und in Abstimmung mit den Akteuren vor Ort plant und beaufsichtigt die Stiftung Fly & Help dann den Schulbau. "Wir freuen uns, wenn uns möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, Bildung in Ländern des globalen Südens zu fördern und damit Kindern eine Zukunft in ihren Heimatländern zu geben", so Woide und Schmitt. (pm) +++


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