Wen soll man 14.03. wählen? Bei dieser Entscheidung hilft die digitale Wahlhilfe der AWO. - Foto: AWO

FULDA Wen wählen am 14. März?

Digitale Wahlhilfe der AWO: "Wie ein persönliches Gespräch mit jeder Partei"

25.02.21 - Am 14. März wird gewählt! Doch wo setzt man seine Kreuzchen? Die Entscheidung, wer in Zukunft im Fuldaer Stadtschloss regieren und im Stadtparlament mitbestimmen soll, ist keineswegs einfach. Um vor allem junge Menschen beim Verstehen der oft nicht einfachen Wahlprogramme der verschiedenen Parteien zu unterstützen, hat sich beim Jugendwerk der AWO Nordhessen eine kleine Gruppe Ehrenamtlicher gegründet, die in dieser Woche mit einer Wahlhilfe auf Kommunalebene, dem Kommunalwahlkompass 2021, an den Start gegangen sind.

Die einen wollen bessere Radwege schaffen, die anderen für gute Kitas und bessere Chancen sorgen und wieder andere möchten schlichtweg gute Politik für Fulda machen. Wer soll da den Überblick behalten und das Kreuzchen bei der für ihn richtigen Partei oder Wählervereinigung setzen, ohne dabei in Panik zu geraten? Vor allem für junge Menschen und Erstwähler*innen erscheinen die Parteiprogramme oft wie ein Dschungel. Aber weil Wählen unter anderem deswegen wichtig ist, da man damit aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft und somit des alltäglichen Lebens teilnehmen kann, haben sich beim Jugendwerk der AWO Nordhessen einige junge Menschen zusammengetan und eine Wahlhilfe – ähnlich des Wahl-O-Mats auf Bundesebene - geschaffen.

Hessenweit ähnliche Projekte

Damit tun sie es Jugendverbänden und Jugendringen in mehr als 30 hessischen Städten, Landkreisen und Gemeinden gleich. Unterstützung erhalten sie unter anderem von der TU Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt, der Universität Oldenburg und der hessischen Landeszentrale für politische Bildung. Anders als bei dem bereits bestehenden Projekt "Voto", das zur Wahlhilfe der Kandidat*innen dient, vergleicht der Kommunalwahlkompass, der bei dem Jugendwerk der AWO entstanden ist, vor allem Positionen und Haltungen von Parteien und Wählervereinigungen.

"Wir finden es wichtig, jungen Menschen eine solche Unterstützung an die Hand zu geben, weil Wählen wichtig ist. Wer es nicht tut, gibt auch Parteien, mit deren Forderungen man nicht übereinstimmt, indirekt eine Gewichtung", sagt Katharina aus dem "Team Fulda" und Bella fügt hinzu: "Gerade in Zeiten, in denen sich Rechtspopulismus und Verschwörungstheorien ausbreiten, finde ich es umso wichtiger, durch Mitsprache und Haltung unsere Demokratie zu stärken." Die Ehrenamtlichen haben deswegen in den vergangenen Wochen einen Thesenkatalog erstellt, zu dem die einzelnen Parteien und Wählervereinigungen Stellung bezogen haben. Dabei kamen auch aktuelle Themen wie die Corona-Pandemie und der Umgang damit, Migration, Wirtschaft oder Mobilität nicht zu kurz. Auf der Homepage des Bezirksjugendwerks der AWO Nordhessen kann die Wahlhilfe nun aufgerufen werden, um mit der Eingabe seiner persönlichen Ansichten, Präferenzen und Haltungen die Partei zu finden, bei der man am 14. März sein Kreuzchen setzen wird.

"Wie ein persönliches Gespräch mit jeder Partei"

"Die Wahlhilfe bietet mir die Möglichkeit zu erfahren, was die Parteien hier in Fulda wirklich bewegt, wie sie zu Themen stehen, die mich interessieren, und was sie noch alles machen. Sie ist wie ein persönliches Gespräch, das ich mit jeder Partei führen kann, ohne dafür viel Zeit aufzuwenden", sagt Maximilian und macht damit Lust aufs Wählen. "Jeder Mensch – egal, ob politisch oder nicht – soll ermutigt werden", fügt Bella hinzu. Laut den jungen Menschen aus dem "Team Fulda" kann Kommunalpolitik trotz schwer lesbarer Wahlprogramme und Co. sehr wohl
jugendpolitisch sein. Hier geht’s zur Wahlhilfe: www.jugendwerk-nordhessen.de +++


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