Was macht eine smarte Stadt aus? - Archivfotos: O|N / Stefanie Harth

BAD HERSFELD / MÜNCHEN Was eine moderne Stadt ausmacht

Florian Schöner startet Umfrage: Welche smarten Lösungen kommen gut an?

01.03.21 - Sind es die intelligenten Parklösungen in Bad Hersfeld? Ist es die zentrale städtische Datenplattform "Smart City Cockpit"? Ist es der Chatbot, der die Kontaktaufnahme zur Stadtverwaltung erleichtern soll? Oder sind es doch eher die Umweltsensoren, die Lärmmessungs-App, das "Sesam öffne dich"-System am Bahnhofsgebäude oder die cleveren Lichtstelen im Stiftsbezirk? Florian Schöner aus München möchte herausfinden, welche smarten Lösungen bei den Bad Hersfeldern gut oder weniger gut ankommen.

"Akzeptanz von Smart City-Initiativen in kleinen und mittelgroßen Städten – Entwicklung und empirische Überprüfung eines Forschungsmodells" lautet der Titel der Masterarbeit des 27-jährigen Studenten der Wirtschaftsinformatik. Zugegeben: eine etwas sperrige Bezeichnung. Aber das Ansinnen, das sich dahinter verbirgt, ist durchaus spannend.

Smarte Lullusstadt unter der Lupe


Florian Schöner, der an der Fernuni Hagen studiert und im Bereich der Softwareentwicklung tätig ist, nimmt die Lullusstadt, die seiner Meinung nach ein "exemplarisches Beispiel" einer mittelgroßen Smart City darstellt, genauer unter die Lupe. "Bad Hersfeld eignet sich nicht nur aufgrund seiner Größe perfekt als Betrachtungsgegenstand meiner Abschlussarbeit: Die Stadt hat sich bundesweit sowie auf internationaler Ebene einen Namen als Vorreiter auf dem Gebiet Smart City gemacht", sagt der Student.

Klimaschutz, Stadtentwicklung, Verkehrsentwicklungsplanung, Lebensqualität: Der Münchener möchte eruieren, welche Aspekte den Bad Hersfeldern besonders am Herzen liegen. "Mir geht es darum, eine Art Stimmungsbild zu bestehenden Smart City-Projekten zu ermitteln", erläutert er. "Ich möchte für aktuelle und künftige Vorhaben einen Eindruck gewinnen: Welche Themen, Wünsche, Sorgen und Ängste beschäftigen die Menschen? Des Weiteren möchte ich den Grad der Akzeptanz bestehender Initiativen messen."

Bitte um Teilnahme an Umfrage


Smartes Beleuchtungskonzept: Das Areal rund um die Bad Hersfelder Stiftsruine schmücken ...

Smartes Parken auf dem Bad Hersfelder Marktplatz.

Die smarten Mülleimer in der Bad Hersfelder Innenstadt pressen den Abfall zusammen ...

Und dafür benötigt Florian Schöner die Hilfe der "Herschfeller": Er hat einen Online-Fragebogen entwickelt. Die Untersuchung erfolgt als Kooperation zwischen der Fernuni Hagen und der Festspielstadt. "Um an der Befragung teilzunehmen, benötigt man keine Vorkenntnisse. Die Beantwortung der Fragen dauert in etwa 15 Minuten", berichtet er.

Bürgermeister Thomas Fehling bittet (nicht nur) die Bad Hersfelder um Teilnahme: "Bitte spendieren Sie uns Ihre Zeit und machen Sie mit. Sie unterstützen damit nicht nur einen jungen Wissenschaftler, sondern helfen auch uns, die städtischen Smart City-Aktivitäten zu verbessern."

Die Umfrage kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://umfrage.fernuni-hagen.de/v3/993468. (Stefanie Harth) +++


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