Von links: Mike Weider, Bauleiter Udo Kreß, Bauleiter Jürgen Malkmus - Fotos: Marius Auth

EICHENZELL "Ordentliche Auftragslage"

Weider Erdarbeiten ist froh: "Wichtig für uns" - Bebauungsplan abgeschlossen

02.03.21 - Seit Jahren gab es im Gemeindeparlament von Eichenzell (Landkreis Fulda) immer wieder Zoff und Diskussionen. Mit den mehrheitlichen Beschlüssen bei der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend soll das Thema Brecheranlagen und Betrieb von Weider Erdarbeiten nun abgeschlossen sein. Zuvor gab es bereits einen runden Tisch und insgesamt scheinen sich die Wogen einigermaßen geglättet zu haben. Das hofft insbesondere Geschäftsinhaber Mike Weider, der mit seiner Mannschaft seine Arbeit im Baugewerbe machen möchte.

Nach der Beteiligung der Öffentlichkeit am Bebauungsplan und dem anschließenden Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Flurlage Münkefeld bei Welkers ist Inhaber Mike Weider froh, dass die kommunalpolitischen Reibereien vorbei sind: "Das ist wichtig für uns, damit wir ordentlich Arbeiten können und uns um unser Tagesgeschäft kümmern können", sagt Weider im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. Sein Unternehmen beschäftigt 35 Mitarbeiter. Auch das Thema Abwässer sei geklärt. Das Unternehmen habe eine entsprechende Genehmigung, zudem würden auf dem Gelände keine gefährlichen Stoffe bearbeitet. Es handelt sich um Erd- und Bauschutt bis zur Klasse Z2.

Neubau im Oberfeld

Die gute Anbindung zeichnet den Standort aus

Inhaber Mike Weider

Parkplatz

Werkstatt

Aufenthaltsraum

Empfang

Konferenzraum


"Die Auftragslage ist ordentlich"


Im Gewerbegebiet Oberfeld an der Bundesstraße 27 und A 66 befindet sich die Verwaltung in einem neuen Gebäude, im Münkefeld eine Brecheranlage. Weider ist im Baugewerbe tätig. Die Auftragslage sei ordentlich, wenn auch etwas weniger im Privatbereich im Vergleich zum Vorjahr. Die Abbrucharbeiten am Bahnhof in Fulda sowie ein größeres Projekt in Hanau und kleineren Baugruben sorgen aktuell für die Beschäftigung seines Teams.

"Das tut mir im Herzen weh"


Doch Mike Weider schaut über den Tellerrand hinaus und sagt: "Gerade, wenn ich zum Beispiel die Gastronomie und den Handel vor Ort sehe, das tut einem im Herzen weh. Sie kämpfen um ihre Existenzen", sagt Weider. Er hofft, dass es eine Perspektive für die vielen betroffenen Betriebe gibt und die "Politik das regelt". Und er ruft dazu auf, die heimischen Betriebe etwa in der Gastronomie oder dem Handel vor Ort zu unterstützen. Nach der Corona-Pandemie möchte Weider alle interessierten Menschen auf sein Gelände einladen, um zu zeigen, wie sein Unternehmen arbeitet. (Hans-Hubertus Braune) +++


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