Die Zahl der aktiven Corona-Fälle sinkt im Vogelsbergkreis. - Symbolbild: O|N / Carina Jirsch

REGION VB Der Lockdown wirkt!

Ein Vergleich zu Januar: Corona-Zahlen im Vogelsberg sinken deutlich

03.03.21 - Der wochenlange harte Lockdown in Deutschland zeigt Wirkung. Denn nicht nur bundesweit gehen die Zahlen zurück, auch ein Blick auf den Verlauf der Fälle im Vogelsberg zeigt deutlich, dass sich die Lage im Vergleich zum Januar gebessert hat. Am Dienstag meldet der Kreis noch 97 aktive Fälle. Im Vergleich: Zu Corona Hoch-Zeiten lag die Zahl bei 654. 

Seit elf Wochen befindet sich Deutschland nun schon im knallharten Lockdown. Und wenn man auf den Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch blickt, könnte das laut Bundeskanzlerin Angela Merkel auch noch so weitergehen - denn bereits am Dienstag sickerte durch: Merkel will eine Verlängerung bis mindestens Ostern. 

Doch ist das überhaupt noch vertretbar? Denn schaut man sich die Zahlen an, ist deutlich zu erkennen, dass die harte Zeit, in der wir uns noch im Januar befanden, vorbei ist. 

Vergleich zu Januar: Zahlen sinken deutlich

Grafiken aus dem Vogelsbergkreis sprechen im Vergleich eine deutliche Sprache:

Übersicht der Corona-Fälle im Vogelsberg am 2. März 2021.

Anders sah das am 26. und 11. Januar aus.

So meldete das Gesundheitsamt am Dienstag neun neue Corona-Fälle im gesamten Kreisgebiet. Zu Corona Hoch-Zeiten waren 40 neu gemeldete Fälle keine Seltenheit. Denn Mitte Januar erreichte die Corona-Welle im Vogelsberg einen traurigen Höhepunkt. 

Am 9. Januar 2021 meldete das Gesundheitsamt 654 aktive Fälle. Heute liegt die Zahl bei 97. Zwei Tage später, am 11. Januar, erreichte auch der Sieben-Tages-Inzidenzwert ihren Höhepunkt: 272,6. Zum Vergleich: Die Sieben-Tages-Inzidenz ist zu Montag zwar wieder gestiegen, liegt aber mit 55,8 immer noch deutlich unter dem hohen Wert von Januar. Nun sind bereits sieben von 19 Gemeinden im Vogelsberg coronafrei. Die anderen Kommunen weisen nur noch wenige Fälle auf. 

Sorgenkind im Vogelsbergkreis ist derzeit allerdings die Gemeinde Freiensteinau: Dort lag am Montag die Inzidenz bei 630. Grund dafür waren eine Faschingsfeier und eine private Veranstaltung (O|N berichtete).

Sinkende Zahlen hin oder her: Die Regierung ist zaghaft mit Lockerungen, Kontakte sollen weiterhin vermieden werden, Gastro, Einzelhandel und Hotels sind zu. Denn große Sorge bereiten immer noch die Mutationen, die deutlich ansteckender als das eigentliche Corona-Virus sein sollen. Die Virus-Variante B.1.1.7 wurde auch schon bei Menschen aus dem Vogelsbergkreis festgestellt - zuletzt bei einer Laboruntersuchung am Montag. 

Lockdown bis Ostern?

Und diese Mutationen könnten der Fall sein, warum uns ein Lockdown bis Ostern blüht. Auch, wenn die Zahlen im Vergleich zu denen in zu Corona Hoch-Zeiten eine etwas andere Sprache sprechen. (ld) +++


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