Der Hoherodskopf, Vogelsbergs höchster Berg, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. - Archivfoto: O|N / Laura Struppe

SCHOTTEN Über die Osterfeiertage

Zufahrtsstraßen zum Hoherodskopf frei: "Keine Sperrungen angedacht"

30.03.21 - Die Hoffnung, der Vogelsbergkreis bleibt mit seiner Inzidenz unter dem hessischen und bundesweiten Durchschnitt, wurde vergangene Woche zunichtegemacht. Am Montag kletterte sie sogar auf 140 - heißt, dass auch die Vulkanregion wieder zu den Corona-Hotspots in Hessen gehört. Doch was bedeutet das für die Osterfeiertage? Werden die Zufahrtsstraßen zum Hoherodskopf über die Feiertage wieder gesperrt?

So sah es im Januar aus: Schnee so weit das Auge reicht - doch die Zufahrtstraßen zum ...

Zum Jahreswechsel war dies bereits der Fall, als Deutschland mitten in der zweiten Corona-Welle und im knallharten Lockdown war. Um Besucheranstürme auf dem höchsten Berg der Region zu vermeiden, hatte der Kreis sich dazu entschieden, die Zufahrtswege zu dem beliebten Ausflugsziel zu sperren. Erst Ende Januar wurden die Straßensperrungen wieder aufgehoben.

Könnte sich dieses Szenario jetzt über die kommenden Osterfeiertage wiederholen? Genau dann, wenn die Temperaturen wieder etwas mehr nach oben klettern und sich die Menschen mehr denn je nach Freiheit sehnen und ein paar schöne Stunden mit der Familie in der Natur genießen möchten? Die Pressestelle des Vogelsbergkreises gibt auf OSTHESSEN|NEWS-Nachfrage Entwarnung.

Bislang keine Sperrungen angedacht

"Eine Sperrung der Straßen bei einer aktuellen Sieben-Tages-Inzidenz von 158 ist derzeit nicht angedacht", heißt es aus der Kreisverwaltung. Sollten sich die Fälle - und somit auch die Inzidenz - in den nächsten Tagen häufen, greift das Eskalationskonzept des Landes Hessen und zusätzliche Maßnahmen könnten folgen (siehe Grafik des Landes Hessen).

Screenshot: O|N / Land Hessen

Das Eskalationskonzept besagt, dass es ab einer Inzidenz von über 200 zu Sperrungen im Einzelnen an bestimmten publikumsträchtigen Ausflugszielen durch geeignete Maßnahmen kommen kann. Auch nächtliche Ausgangssperren zwischen 21 und 5 Uhr könnten greifen.

Doch auch andere Maßnahmen könnten möglich sein - wie der Landkreis Hersfeld-Rotenburg nun zeigt. Denn die Region ist derzeit Corona-Hotspot Nummer eins in Hessen. Die Sieben-Tages-Inzidenz könnte schon bald über 300 liegen, weshalb der Kreis am Montag reagierte: Ab Mittwoch werden dort alle Schulen dicht gemacht. (ld) +++


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