Das Logopädinnen-Team: Antonia Jökel (l.) und Juliane Schön. - Fotos: privat

HÜNFELD Junges Duo aus der Region

Neue Logopädie-Praxis: Juliane Schön und Antonia Jökel starten durch

03.04.21 - Ein neues Kapitel beginnt: Juliane Schön und Antonia Jökel wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Ab April steht das Duo in der "Praxis für Logopädie Jökel & Schön PartG mbB" am Großenbacher Tor 7 - zentral gelegen in der Konrad-Zuse-Stadt Hünfeld (Landkreis Fulda) – Patienten aller Altersklassen zur Verfügung. Ihr Arbeitsspektrum: Die Diagnose und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. "Die Idee von einer gemeinsamen Praxis kam ganz fix und spontan. Wir kennen uns schon lange. Irgendwann haben wir mal telefoniert, uns ausgetauscht und sind auf das Thema gekommen", erklärt Jökel gegenüber OSTHESSEN|NEWS. 

Die staatlich geprüften Logopädinnen sind in der Region aufgewachsen. Ihr duales Studium mit Examen und Bachelor führte sie nach dem Abitur an unterschiedliche Orte. Schön hat in Erlangen den Bachelor 'Logopädie' studiert und 2018 beendet. Jökel schloss ihren Bachelor 'Gesundheit und Pflege - Logopädie' im August letzten Jahres in Mainz ab. Nach der Studienzeit zog es die jungen Frauen wieder in ihre osthessische Heimat. Die beiden 25-Jährigen sammelten seitdem berufliche Erfahrung. "Das Studium ist in dem Bereich eigentlich kein Muss, man kann auch einfach eine Ausbildung machen", ergänzt Schön. "Doch in Zukunft wollen wir - genauso wie im Studium - nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft arbeiten. Fortbildungen sind für uns deshalb sehr wichtig."  

Diagnostik, Therapie und Rehabilitation 

Die beiden 25-Jährigen freuen sich auf das gemeinsame Projekt.

Einblick in die eigenen Praxisräume: Hier einer der drei Behandlungsräume. Vor ...

Die medizinische Fachdisziplin der Logopädie sei breit gefächert. "Wir beschäftigen uns mit der Sprache, dem Sprechen und dem Schlucken – dabei sind wir für alle Bereiche offen, natürlich hat jeder von uns seine Vorlieben", so das Team. Jökel beschäftigt sich unter anderem mit der Stimmanpassung von Trans-Frauen. Allgemein seien die Patienten jedoch größtenteils Kinder. "Über die Hälfte eigentlich", konstatiert Schön. "Dabei geht es meistens um Entwicklungsstörungen. Ansonsten sind dem Alter keine Grenzen gesetzt - auch Betroffene von Schlaganfällen oder Parkinson kommen zu uns in Therapie." Dabei sei Flexibilität ein wichtiger Aspekt, den es zu beachten gilt: "Jeder Patient muss individuell betrachtet werden, denn Schlaganfall ist nicht gleich Schlaganfall - es können verschiedene Modalitäten betroffen sein."

Zentralgelegene Praxis  

Spielsetting

Der Behandlungsraum für die Stimmtherapie.

Materialraum mit reichlich Spielen.

Die logopädische Praxis befindet sich direkt gegenüber vom Hallenbad, in unmittelbarer Nähe zum Haune-Center. Parkanlagen sind fußläufig zu erreichen. "Unser Standort ist innenstadtnah. Die Räumlichkeiten sind im Erdgeschoss und barrierefrei zugänglich. Besonders schön finden wir, dass wir viel Licht in unserer Praxis haben – das wirkt sich auch auf das Wohlbefinden aus." Insgesamt sind drei Therapieräume eingerichtet. Neben zwei Hauptbehandlungsräumen gibt es einen extra Bereich für die Stimme. "Das ist ein besonderer Raum, denn neben einer Therapieliege, einem Trampolin, Gymnastikbällen und sonstigen Utensilien, gibt es auch ein E-Piano", sagt Schön. In einem zusätzlichen Raum werden die ganzen Therapie-Materialien, darunter viele buntgemischte Spiele, untergebracht. 

Die Räumlichkeiten sind lichtdurchflutet.

Der Wartebereich.

 

Eröffnung in Pandemie-Zeiten: Besondere Vorkehrungen 

Die intensive Vorbereitungszeit lief bisher unter Lockdown-Bedingungen. Auch der Arbeitsalltag wird zwangsläufig unter dem Einfluss der Pandemie stehen. In Corona-Zeiten steht die Sicherheit und Gesundheit der Patienten im Vordergrund. "Wir tragen FFP2-Masken, halten den Abstand von 1,5 Metern ein. Sollte dies nicht möglich sein, ziehen wir zusätzlich noch ein Visier auf. Am Tisch trennt uns jeweils eine Plexiglasscheibe vom Patienten", so Jökel. Lüften und Materialien desinfizieren, steht zusätzlich auf dem Programm. Zwischen den Behandlungen sind Pausen eingeplant. "So vermeiden wir, dass Menschen vor Ort untereinander in Kontakt kommen." Jökel und Schön sind gespannt auf das gemeinsame Projekt. Die Basis für eine gute Zusammenarbeit steht jedenfalls. "Wir freuen uns besonders, unsere ersten Patienten zu behandeln, neue Spielmaterialien auszuprobieren und in den modernen Praxisräumen unserer Tätigkeit eigenständig nachzugehen."

Termine können ab sofort telefonisch unter 06652/5040 oder per E-Mail unter [email protected]ädie-hünfeld.de vereinbart werden. Weitere Infos unter www.logopädie-hünfeld.de (Maria Franco) +++


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