Markus Söder (CSU, l), Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender, kommt, gefolgt von CSU Generalsekretär Markus Blume zur Klausurtagung des Geschäftsführenden Vorstands der Unionsfraktion im Bundestag. - Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

BERLIN Auch Armin Laschet kandidiert

Jetzt ist es offiziell: Markus Söder (54, CSU) will Kanzler werden!

11.04.21 - Markus Söder (54, CSU) will Kanzlerkandidat der Union werden. Das verkündete er am Sonntag in der Klausurtagung der Unions-Fraktionsspitze laut BILD.de. "Wenn die CDU bereit wäre und es will, mich zu unterstützen, dann stehe ich bereit." Somit sind sowohl CDU-Chef Laschet als auch CSU-Chef Söder nun bereit für die Übernahme der Kanzlerkandidatur für die Union.

Es war am Sonntag, nach viele Spekulationen, das erste offizielle Statement von Söder zur Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel. Schon seit Monaten stand die Frage im Raum, ob Söder als Kanzler kandidieren wird. Wie BILD.de berichtet, habe Söder mit CDU-Chef Armin Laschet gesprochen. Beide hätten ihre Bereitschaft erklärt. Es sei zwar nicht sein "Lebensplan" gewesen, er habe aber viele Anfragen und viel Ermutigung erhalten. Söder allerdings macht seine Kandidatur von der Unterstützung der CDU abhängig.

Bereits im Vorfeld soll er das Gespräch mit Armin Laschet gesucht haben. "Armin und ich haben uns in der Tat lange, sehr freundschaftlich ausgetauscht wir haben beide festgestellt, dass wir bereit und geeignet sind."

Beratung am Montag

"Der Anspruch der Union muss sein, die Nummer eins zu sein. Der Hauptgegner sind die Grünen", sagt Söder bei der Pressekonferenz am Nachmittag. Die Kandidaten müssten glaubwürdig mit dem Programm verschmelzen. "Wir haben festgestellt, dass wir beide geeignet und beide bereit sind. Wir werden beide gut zusammenarbeiten", sagt Markus Söder. Es sei aber wichtig, dass die Entscheidung nicht auf Biegen und Brechen gefällt wird. "Ich kann für mich sagen, ich bin bereit für die Kandidatur. Am Ende des Prozesses wollen wir keine Spaltung, sondern Geschlossenheit."

Aber Markus Söder würde auch akzeptieren, wenn sich die CDU am Ende nicht für ihn entscheidet. "Beide haben die Bereitschaft zu kandidieren, das impliziert, dass beide bereit sein müssen, am Ende andere Entscheidungen zu akzeptieren. Das war zumindest mein Eindruck bei Armin."

Am Montag beraten dann die Parteipräsidien von CDU und CSU, die Entscheidung könnte in den kommenden Tagen fallen. (Moritz Pappert) +++


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