Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes hat am Samstag Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez im Hohen Dom zu Fulda einem Priesteramtskandidaten sowie einem Bewerber für den Ständigen Diakonat die Diakonenweihe gespendet. - Alle Fotos: Martin Engel

FULDA Gottesdienst mit Weihbischof Diez

Priesteramtskandidat und Diakon am Samstag im Hohen Dom geweiht

25.04.21 - Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes hat am Samstag Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez im Hohen Dom zu Fulda einem Priesteramtskandidaten sowie einem Bewerber für den Ständigen Diakonat die Diakonenweihe gespendet. Der Weihekandidat für das Priesteramt ist Jacques Kasongo aus der Pfarrei St. Petrus in Bukama (Demokratische Republik Kongo). Bei dem Weihekandidaten für den Ständigen Diakonat handelt es sich um Wolfgang Gärtner aus der Pfarrei Christkönig in Edelzell. Der Gottesdienst ist im Internet auf www.bistum-fulda.de sowie auch dem Youtube-Kanal des Bistums Fulda abrufbar.

Ständiger Diakon

Der Weihekandidat für das Priesteramt ist Jacques Kasongo aus der Pfarrei St. Petrus ...

Bei dem Weihekandidaten für den Ständigen Diakonat handelt es sich um Wolfgang Gärtner ...

Das Zweite Vatikanische Konzil eröffnete verheirateten Männern die Weihe zu sogenannten Ständigen Diakonen. In der Diözese Fulda wurden 1972 die ersten Männer zu Ständigen Diakonen geweiht. Die Bezeichnung "Ständiger Diakonat" macht deutlich, dass es sich nicht um eine Durchgangsstufe zur Priesterweihe handelt.

Der Diakon ist in besonderer Weise zum helfenden Dienst aufgerufen und kann mit verschiedenen pastoralen und caritativen Aufgaben betraut werden. In der Liturgie assistiert er unter anderem bei Eucharistiefeiern und kann den Predigtdienst ausüben. Er leitet Wortgottesdienste und spendet das Sakrament der Taufe. Außerdem kann er mit Trauungen und Beerdigungen beauftragt werden. Das Mindestalter bei der Diakonenweihe für Ständige Diakone liegt bei 35 Jahren. Eine Bedingung für den Ständigen Diakonat ist, dass die Ehefrau des Bewerbers die Entscheidung zur Diakonenweihe mitträgt.

Diakone sind bereits in der Apostelgeschichte erwähnt. In der frühen Kirche wirkte der Diakon (griechisch: Diener) in der Armenpflege oder als Gehilfe des Bischofs beim Gottesdienst. Seit dem fünften Jahrhundert verlor das Amt an Bedeutung. Lange Zeit war der Diakon nur noch eine Durchgangsstufe auf dem Weg zur Priesterweihe. Das Sakrament der Weihe ist in der katholischen Kirche in drei Stufen gegliedert: die Diakonenweihe, die Priesterweihe und die Bischofsweihe. www.bistum-fulda.de (pm)+++

Domkapellmeister Franz-Peter Huber


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