Auch O|N-Fotografin Carina Jirsch konnte sich im Rahmen des Pilotprojekts gegen das Corona-Virus impfen lassen - Foto: Martin Engel

REGION FD Betriebliche Impfungen im Landkreis

Firmenchefs und Mitarbeiter sind erleichtert: "Das Impfangebot ist klasse"

01.05.21 - Der Landkreis Fulda hat mit der Öffnung der Priorisierungsgruppe 3 ein Pilotprojekt zur betrieblichen Impfung gestartet. In einem ersten Schritt erhalten neun Unternehmen der sogenannten kritischen Infrastruktur Impfstoff, um 1.000 Beschäftigte in ihren Betrieben vor Ort impfen zu lassen. Dieser Modellversuch könnte erst dann in Serie gehen, wenn dazu Impfstoff in ausreichender Menge vorhanden ist. "Das ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht der Fall", gibt der Landkreis in einer Pressemitteilung am Freitag bekannt.

Anhand des Pilotprojekts solle getestet werden, wie effizient und effektiv Impfungen in den Betrieben vor Ort sind. "Limitierender Faktor ist weiterhin die verfügbare Impfstoffmenge. Damit steht und fällt die Frage, ob das Projekt in Serie gehen könnte", so der Landkreis Fulda. Schon jetzt zeigt sich, dass für diese zusätzliche Impfmöglichkeit eine Größenordnung von mindestens 100 Personen Voraussetzung ist, damit sich der organisatorische Aufwand lohnt. Wichtig ist eine große Anzahl an Impfwilligen auch deswegen, um die Impfungen an mehreren Tagen anzubieten. 

Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt Archivfoto: O|N

"Mit den Impfungen in der Prioritätengruppe drei ist es möglich, Personen aus der kritischen Infrastruktur zu impfen, weshalb bei dem Pilotprojekt unter anderem Unternehmen aus der Lebensmittelbranche, der Energieversorgung, des Transportwesens und der Medienbranche beteiligt sind", wie Vize-Landrat Frederik Schmitt auf O|N-Nachfrage. Er erhoffe sich von den betrieblichen Impfungen, dass aufgrund der kurzen und schnellen Wegen in den Betrieben viele Impfungen in kurzer Zeit möglich sind. 

Michael Happ, Geschäftsführer der gleichnamigen Bäckerei Archivfoto: O|N/Carina Jirsch

Christian Schindel dankt dem Ärzteteam Foto: RhönSprudel

Michael Happ, Geschäftsführer der gleichnamigen Bäckereikette freut sich sichtlich über das Impfangebot für seine Mitarbeiter. "Am nächsten Mittwoch geht es los, dann werden 55 unserer Mitarbeiter geimpft. Dieses Angebot ist wirklich super, wir sind dankbar und erleichtert, dass wir davon Gebrauch machen können."

"Wir sind sehr erleichtert, dass wir jetzt den überwiegenden Teil unserer Mitarbeiter mit dem Angebot der Erstimpfung gegen das Coronavirus potenziell vor schwerwiegenderen Krankheitsverläufen schützen können. Unser Dank geht insbesondere an das Organisations- und Ärzteteam, welche die Infrastruktur und Logistik für die Impfaktion innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt haben", erklärt Christian Schindel, geschäftsführender Gesellschafter des Mineralbrunnen RhönSprudel.

Auch Förstina-Chef Andreas Richardt findet nur lobende Worte zur Möglichkeit, seine Mitarbeiter jetzt gegen Corona impfen zu lassen. "Wir waren gestern völlig überrascht von dem Impfangebot und stellen dafür gerade eine Liste unserer 380 Mitarbeiter zusammen. Natürlich begrüßen wir diese Initiative und hoffen, dass auf diese Weise die Pandemie endlich wirkungsvoll eingedämmt werden kann." Er selbst habe sich in der Reihe der Impfwilligen selbstverständlich hinten angestellt, sagt der Förstina-Geschäftsführer. (ci/nb) +++


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