Hier wird einmal das Büro von Torsten Priemer (rechts) sein. Bei einem Besichtigungstermin mit Peter Jökel verschaffte sich der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende einen Überblick über den Stand der Bauarbeiten in Schlüchterns Mitte. - Foto: Bensing & Reith

SCHLÜCHTERN "Bekenntnis für Region"

Bau des Kreissparkassengebäudes läuft nach Plan

10.06.21 - Der Bau des Kreissparkassengebäudes in der Schlüchterner Innenstadt durch die Baufirma Jökel schreitet voran. Bis Ende des Jahres sollen der Rohbau abgeschlossen und die Fassade fertig sein. Bei einem Besichtigungstermin schlenderten Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Torsten Priemer und Peter Jökel durch die künftigen Räumlichkeiten.

"Gerade entsteht mein neues Büro", sagt Torsten Priemer. "Es macht Spaß dabei zuzusehen, wie das Gebäude wächst." Die Rohbauarbeiten sollen bis Spätsommer abgeschlossen sein. Bis Ende des Jahres soll sogar schon die Fassade fertig sein. Insgesamt dürfte der Bau der beiden Gebäude in der neu entstehenden Schlüchterner Mitte wie geplant bis Ende 2022 fertiggestellt sein. Im Frühjahr 2023 möchte die Sparkasse dort einziehen. 

16 Millionen Euro investiert


Jökel Bau hatte das Grundstück 2019 erworben und entwickelt es komplett neu. Die Kreissparkasse wird als Hauptmieter in das östliche Gebäude einziehen, sie hat die Räumlichkeiten für 25 Jahre angemietet. Die Investitionssumme auf dem gesamten Areal beträgt circa 16 Millionen Euro.

Sparkassen-Chef Torsten Priemer sagt: "Es beeindruckt mich, dass der Plan, den wir vor drei Jahren gemacht haben, immer noch genau passt." Peter Jökel, der zusammen mit seinem Bruder Stefan Jökel die Geschäfte bei Jökel Bau leitet, zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem Baufortschritt. Selbst die seit Wochen anhaltenden Engpässe bei Rohstoffen treffen den Bau in Schlüchterns Mitte nicht. "Wir haben alle entscheidenden Handwerkerleistungen vergeben, deshalb sehen wir den Zeitplan nicht in Gefahr", sagt Peter Jökel. Für alle Arbeiten hat das Schlüchterner Unternehmen großen Wert darauf gelegt, mit regionalen Firmen zusammenzuarbeiten.

Viel Glas sorgt für Helligkeit


Und wie wird es innen einmal aussehen? Die Eingangshalle bekommt hohe Wände spendiert, viel Glas soll für ordentlich Helligkeit sorgen. Die Einrichtung nimmt ebenfalls immer klarere Formen an. Priemer: "Wir sprechen mittlerweile über die Farben der Wände, über Materialien, die Türen und das Mobiliar. Man kann sich immer besser vorstellen, wie es hier einmal sein wird. Ich freue mich riesig darauf!"

Priemer ist mächtig stolz auf die künftige Zentrale: "Wir wollten ein Bekenntnis zum Verbleib in Schlüchtern setzen – und das ist uns gelungen." Schon jetzt nutzt der Vorstandsvorsitzende das entstehende Gebäude ganz aktiv zur Azubiwerbung. "Wir zeigen den jungen Leuten unsere Pläne, unsere Ideen und geben ihnen ein Gefühl dafür, wie es sein wird, bei uns zu arbeiten", sagt Priemer: "Das wird schließlich das Gebäude sein, in dem unsere künftigen Auszubildenden ihre Lehre beginnen."

Besonders freue ihn, dass Kreissparkasse und Jökel sich mit dem Neubau aktiv an der Stadtentwicklung beteiligen. Schließlich zieht in das Gebäude nicht nur die Bank ein: Wohnungen werden auf dem Areal entstehen, Büros, Einzelhandel und Gastronomie sollen die Attraktivität der Innenstadt außerdem erhöhen.

Mit einigen Mietern befindet sich Jökel Bau dazu in letzten Verhandlungen, lässt sich aber weiterhin Zeit. "Wir verspüren keinen Druck und wollen alles in Ruhe entscheiden. Wichtig ist uns, dass es ins Gesamtkonzept passt", betont Peter Jökel. Das bedeutet: Interessenten können sich auch weiterhin melden. Noch zu haben ist außerdem eine Bürofläche von 300 Quadratmetern, die die Sparkasse untervermieten möchte. Auch hier können Interessierte gern zum Hörer greifen. In der jetzigen Phase könne der Innenausbau noch passgenau mit dem Untermieter abgestimmt werden.

Peter Jökel erläutert abschließend: "Uns ist es sehr wichtig, im Einklang mit den Zielen der Stadt zu agieren. Im Zusammenspiel mit dem ehemaligen Langer-Areal wollen wir etwas ganz Besonderes für unsere Heimat schaffen." Und er ist überzeugt: "Wir sind auf einem sehr guten Weg." (pm) +++


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