Kreative Ergebnisse der Schüler. - Fotos: Klasse 02FsSb/Konrad-Zuse-Schule

HÜNFELD An der Konrad-Zuse-Schule

Kreativprojekt "Teekanne" im digital gestützten Unterricht überzeugt

12.06.21 - In der Zeit der pandemiebedingten Schulschließung hatte das Konrad-Zuse-Museum Hünfeld (Landkreis Fulda) zu einer kleinen Mitmachaktion zum Thema "Teekanne" aufgerufen. Diese Idee nutze Kursleiterin Claudia Herz, um mit ihren angehenden Erzieherinnen und Erziehern im Digitalunterricht ein Projekt durchzuführen. Das "Teekannenprojekt" fand im Aufgabenfeld 4 "Sozialpädagogische Bildungsarbeit in Bildungsbereichen professionell gestalten" mit dem Schwerpunkt "Ästhetische Bildung" statt.

Die Studierenden der Fachschule für Sozialwesen Fachrichtung Sozialpädagogik der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld sollten sich dieses Thema auf mehreren ästhetischen Ebenen erschließen – sowohl fotografisch, zeichnerisch, malerisch, collagenartig oder auch in der Anwendung kreativen Schreibens. Hierzu wurden verschiedene Aufträge erstellt, in denen es auch Hinweise auf Künstlerinnen wie Emily Filler gab, in deren Stil einige Werke entstanden sind. Die Ergebnisse wurden im Plenum vorgestellt und analysiert. In diesem Kontext erweiterten die Studierenden auch ihre technischen Kenntnisse. In Videoeinzelsettings gab es dann weitere künstlerische Beratungen durch die Kursleiterin, in der die Individualität der Arbeiten immer im Mittelpunkt stand. Das Projekt brachte ein wenig Farbe in den tristen Corona-Alltag. Alleine die Suche nach alten Kannen eröffnete neue Wege und man konnte in Omas Teestube stöbern oder auch bei der Nachbarin klingeln, weil einige keine Tee- oder Kaffeekannen hatten oder einfach verschiedenartige für ihre Ideen benötigten.

Im weiteren Verlauf entwickelten die angehenden Erzieherinnen, ausgehend von der Teekanne, Bildungsaktivitäten zu verschiedenen Bildungsbereichen wie Mathematik, Naturwissenschaft, Bewegung, Ernährung etc., die sie später selbst in der sozialpädagogischen Praxis durchführen können. So entwarf Ina Pfaff ein Bildungsangebot für den Hortbereich, in welcher der "Teekanneneffekt" physikalisch untersucht werden konnte, damit das lästige Tropfen der Teekanne ein Ende findet. Lena Jordan entwickelte ein Bildungsangebot, in der Kinder im Kindergarten selbst Tee herstellen können. Ulrike Sattler plante den Bau eines Hummel-Hotels mit Kindern. Alle Beteiligten waren insgesamt sehr überrascht, wie viele Idee aus einer Tee- beziehungsweise Kaffeekanne entstehen können. (pm) +++


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