So soll die Tagespflege in der Ransbacher Amselstraße im nächsten Jahr fertiggestellt aussehen. - Grafiken: Bauplanungsbüro Karsten Kimpel

HOHENRODA Sozialer Treffpunkt in der Heimat

Tagespflege Ransbach soll im nächsten Sommer fertiggestellt sein

08.07.21 - Ein wichtiges Projekt für die ländliche Region: so könnte die Überschrift für den Neubau einer Tagespflege in Hohenroda-Ransbach (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) lauten. Dabei profitieren nicht nur die Bewohner aus Hohenroda, sondern auch aus Friedewald, Heringen, Schenklengsfeld und Philippsthal. Mit der Etablierung von 18 Tagespflegeplätzen sollen soziale Treffpunkte in der Heimat entstehen. Anfang der Woche wurde der Spatenstich am Standort in der Ransbacher Amselstraße vollzogen und Mitte nächsten Jahres soll das Projekt dann vollendet sein.

"Es ist ein sehr essenzielles Projekt, worauf wir in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Gemeinde Diakonie Hohenroda-Ausbach lange hingearbeitet haben. Der Bedarf gerade durch den demografischen Wandel wird in den nächsten Jahren steigen, deshalb ist es sehr gut für unsere Region, dass wohl Mitte nächsten Jahres, die Tagespflege in Ransbach eröffnet werden kann", erklärt Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS.

Dann sollen bis zu 18 Personen in der Einrichtung betreut werden können - zunächst ist angedacht, die Betreuung zwischen Montag und Freitag von acht bis 16 Uhr anzubieten. Eine Ausweitung der Zeiten auf das Wochenende sind allerdings nicht ausgeschlossen. Außergewöhnlich ist, dass der Standort in der Amselstraße zentral im Ort liegt.

Soziale Vereinsamung gerade auf dem Land ein Problem


Große Freude beim Spatenstich des Projektes am Montag. Foto: Gemeinde Hohenroda

"Die sozialen Treffpunkte sind von enormer Bedeutung, denn die soziale Vereinsamung ist gerade in ländlichen Regionen ein großes Problem. Mit der Tagespflege können viele wichtige Dinge vereint werden: Es wird eine optimale Betreuung angeboten, es ist heimatnah, man kommt mit Menschen in Kontakt und auch die Familien werden dadurch entlastet", bilanziert Stefan Gunkel, Geschäftsführer Zweckverbände Gemeinde Diakonie Stationen im Kreis Hersfeld. Zudem könne man gemeinsame Aktivitäten, wie Kochen, Musizieren oder Gymnastik anbieten, was weitere Vorteile birgt, so Gunkel weiter.

Das Einzugsgebiet für die Tagespflege in Hohenroda-Ransbach. Grafik: Diakonie Hohenroda-Ausbach

Derzeit betreut die Gemeinde Diakonie Hohenroda-Ausbach 250 Personen im gesamten Versorgungsgebiet mobil. In Gesprächen sei dabei in den vergangenen Jahren, die Idee der Tagespflege entstanden, um betreut, aber dennoch mit anderen Menschen in Kontakt zukommen, ergänzt der Geschäftsführer. "Zudem entstehen keine Mehrkosten für die Familien. Die Tagespflege wird genauso angesehen wie der mobile Pflegedienst. Ein Fahrservice vom Wohnort zur Tagespflege nach Ransbach wird des Weiteren auch angeboten", erläutert Gunkel abschließend. (kku)+++


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