v.l.: Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar, die künftige Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Claudia Kreipl, der künftige Vizepräsident für Digitalisierung, Prof. Dr. Jörg Kreiker, der amtierende Vizepräsident für Forschung und Entwicklung, Prof. Dr. Steven Lambeck, und Kanzler Ralf Alberding. - Foto: Nicole Dietzel

FULDA Prof. Dr. Kreipl und Prof. Dr. Kreiker

Verstärkung an der Hochschule: Künftig zwei neue Vizepräsidenten

08.07.21 - Zwei neue Vizepräsidenten werden die Entwicklung der Hochschule Fulda künftig mitgestalten: Professorin Dr. Claudia Kreipl ist mit großer Mehrheit von der Wahlversammlung der Hochschule Fulda zur Vizepräsidentin für Forschung und Transfer gewählt worden. Professor Dr. Jörg Kreiker hat das Gremium mit großer Mehrheit zum Vizepräsidenten für das neu geschaffene Querschnittsressort Digitalisierung gewählt. Die Amtszeiten der neuen Präsidiumsmitglieder beginnen jeweils am 1. Oktober 2021.

"Ich bedanke mich herzlich bei den Mitgliedern des erweiterten Senats für das ausgesprochene Vertrauen und nehme diese neue, herausfordernde Aufgabe gerne an. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Menschen in der Hochschule und auch jenen in der Region Fulda", sagte Professorin Kreipl. Auch Professor Kreiker bedankte sich bei allen Studierenden, Mitarbeitenden und Professoren des erweiterten Senats für das ausgesprochene Vertrauen sowie beim Wahlvorstand für die Organisation der Wahl. "Besonders freue ich mich natürlich über das gute Ergebnis."

Forschung und Transfer weiterentwickeln

Claudia Kreipl ist seit 2011 Professorin für Unternehmensführung im Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Fulda. Gemeinsam mit Kollegen aus anderen Fachbereichen leitet sie seit einigen Jahren das wissenschaftliche Zentrum für Ernährung, Lebensmittel und nachhaltige Versorgungssysteme (ELVe). Sie ist zudem seit vielen Jahren Mitglied im Zentrum für Gesellschaft und Nachhaltigkeit (CeSSt) und engagiert sich im Regionalen Innovationszentrum für Gesundheit und Lebensqualität (RIGL-) Fulda, dem größten Transferprojekt der Hochschule. Ihre Schwerpunkte liegen in dem interdisziplinären und transdisziplinären Austausch und in der Stärkung der Rolle der Hochschule in der Region. Diese Ansätze will sie auch als Vizepräsidentin für Forschung und Transfer fortführen.

"Die Hochschule ist ein fester Bestandteil der Region Fulda. Der Austausch zwischen Mitgliedern der Hochschule und den Menschen und Organisationen in der Region wird auf vielfältige Weise gestaltet. Ob es sich um gemeinsame Forschungsprojekte handelt, ob in Abschlussarbeiten oder Praktika spezielle Fragestellungen aufgearbeitet werden – alle Spielarten des partnerschaftlichen Handelns bieten Vorteile für beide Seiten", betonte Professorin Kreipl. "Das Wissen der Experten an der Hochschule wird um die Erfahrungen der externen Partner ergänzt. Diesen gewinnbringenden Dialog möchte ich weiterführen, stärken und neue Formate entwickeln. Daneben soll die Hochschule ihre Forschungsstärke weiter ausbauen. Wir sind stolz auf das eigenständige Promotionsrecht und auch auf internationale Forschungsaktivitäten. Hier wollen wir weiterwachsen."

Die Digitalisierung stärker steuern

Jörg Kreiker ist seit 2016 Professor für Programmierung im Fachbereich Angewandte Informatik. Er engagiert sich in der Selbstverwaltung der Hochschule. Seit 2017 ist er durchgehend im Fachbereichsrat tätig. Seit
2018 hat er das Amt des Studiendekans im Fachbereich Angewandte Informatik inne. Zudem ist er in der Gleichstellungskommission und im Senat aktiv. Seine technische Expertise hat er bereits bei verschiedenen
Digitalisierungsprojekten der Hochschule einbringen können. Bei ihm sollen künftig die vielfältigen Digitalisierungsansätze aus den verschiedenen Bereichen der Hochschule zusammenlaufen.

"Insbesondere im Bereich der Lehre sind wir bereits sehr gut aufgestellt. Dennoch sehe ich eine Herausforderung darin, die neuen Projekte, die aus Sondermitteln des Landes Hessen finanziert werden,
bestmöglich und zum Nutzen aller Mitglieder der Hochschule Fulda erfolgreich umzusetzen", gab Professor Kreiker einen Ausblick auf seine Amtszeit. "Besonders wichtig ist mir dabei der Fokus auf die verschiedenen Nutzenden, für die eine feste Anlaufstelle für ihre individuellen Anforderungen und Anregungen etabliert werden soll. Zusätzlich soll einmal im Jahr ein hochschulweites Nutzenden-Forum in Form einer Open Space Konferenz etabliert werden, bei der auch lokale und regionale Player wie Firmen, Klinikum, Stadt und Landkreis einbezogen werden, um gegenseitig von der jeweiligen Expertise zu profitieren."

Neuer Zuschnitt der Ressorts

"Gerade im Bereich der Digitalisierung und des Engagements der Hochschule für die Gesellschaft und die Region haben sich in den letzten Jahren neue Aufgaben entwickelt. Vor diesem Hintergrund möchten wir beiden Themen im Präsidium ein noch stärkeres Gewicht geben und haben ein zusätzliches Ressort eingefügt", sagte Hochschulpräsident Professor Dr. Karim Khakzar, der den beiden neuen Kollegen nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses gratulierte. "Ich freue mich, dass wir mit Frau Kreipl und Herrn Kreiker zwei kompetente Persönlichkeiten gewinnen konnten", so Hochschulpräsident Professor Dr. Karim Khakzar. Die Hochschule Fulda hat mit der Neuwahl die Aufgabenbereiche im Präsidium neu zugeschnitten und die Themengebiete Forschung, Entwicklung, Transfer und Digitalisierung, die zuvor in einer Hand gebündelt waren, nun auf zwei Vizepräsidentinnen aufgeteilt. Damit wird das Präsidium ab Oktober
dieses Jahres fünf statt bislang vier Mitglieder umfassen.

Professor Dr. Steven Lambeck, der noch bis Ende September dieses Jahres als Vizepräsident für Forschung und Entwicklung dem Präsidium angehört, kehrt nach zwei Amtszeiten auf eigenen Wunsch wieder zurück in den Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Er wird sich künftig wieder verstärkt der Lehre und Forschung widmen und die Etablierung neuer Studiengänge und Forschungsfelder aktiv vorantreiben. Während seiner Amtszeit hatte die Hochschule Fulda das Promotionsrecht erhalten und sich erfolgreich im Förderprogramm Innovative Hochschule beworben. Transfer rückte damit stärker ins Blickfeld.

Positive Bilanz der vergangenen sechs Jahre

"Die vergangenen sechs Jahre waren für mich persönlich eine sehr intensive, spannende und herausfordernde Zeit. Wenn ich auf die von mir verantworteten Bereiche Forschung und Transfer sowie IT-Infrastruktur und verschiedene Digitalisierungsprojekte schaue, so denke ich, dass sich unsere Hochschule in diesen Felder sehr positiv entwickelt hat", zog Vizepräsident Lambeck Bilanz. Das sei durch die sehr gute Zusammenarbeit aller beteiligten Kollegen in den Fachbereichen, wissenschaftlichen Zentren und zentralen Abteilungen unterstützt worden. "Ich wünsche Kollegin Kreipl und Kollegen Kreiker für die bevorstehende Amtszeit alles Gute und bin überzeugt davon, dass die vielfältigen Herausforderungen, wie etwa die Evaluation des eigenständigen Promotionsrechts oder die Projekte im Hessischen Digitalpakt, engagiert gemeistert werden."

"Ich danke Steven Lambeck für sein großes und erfolgreiches Engagement in den vergangenen sechs Jahren im Präsidium. Er hat das wichtige Thema Forschung und Transfer mit Kompetenz und großem Einsatz vorangetrieben, sodass wir heute zu den forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland zählen", würdigte Präsident Khakzar die Arbeit des scheidenden Vizepräsidenten. (pm) +++


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