Die Klassenbesten der 10er Abschlussklassen am Marianum eingerahmt von Schulleiter Steffen Flicker (links) und Realschulleiter Johannes Frohnapfel: von links Jannik Goldbach (10c), Jonas Mihm und Benedikt Seifert (beide 10b), Maya-Lynn Schächinger (10c) und Karla Plunien (10d) - Foto: Marianum

FULDA "Ihr habt euer Finale schon gewonnen!"

Festliche Verabschiedung von 111 Realschülern im Marianum

09.07.21 - 111 Realschulabsolventinnen und -absolventen verabschiedete das Marianum in Fulda dieser Tage bei Feierstunden in der Aula der Schule. Die Schulleitung entschloss sich, jede einzelne Klasse zu einer eigenen Abschlussfeier einzuladen und in diesem Rahmen die Abschlusszeugnisse zu überreichen. Dadurch durften auch die jeweiligen Angehörigen an der Feierstunde teilnehmen. Diejenigen Familien und Freunde, die nicht teilnehmen konnten, konnten per Livestream die Feierlichkeiten verfolgen.

Bereits auf dem Schulhof wurden die Gäste musikalisch von den Saxophonisten der Jahrgangstufe 6 unter der bewährten Leitung von Karl-Heinz Vogel empfangen. So konnte man trotz Corona-Auflagen auch den musikalischen Rahmen wesentlich großzügiger abstecken.

Den geistlichen Impuls setzte Schulpfarrer Sebastian Bieber. In seinen Gedanken zu Beginn der Feierstunde verglich er das Leben mit dem Aufblühen einer Blume. Zwar hätten Blumen und Menschen die nötigen genetischen Informationen für ihr Leben, das Wesentliche aber käme von außen, so wie der Regen und die Pflege. Auch sei es wichtig, dass das Samenkorn an die richtige Stelle falle, damit es aufgehen könne. Bieber schloss mit den Worten: "Ich wünsche euch Menschen, die euch dabei immer wieder zur Seite stehen. Traut Gott zu, dass er dafür sorgt, dass ihr Blüten entwickelt, dass ihr alle erblüht."

"Ich wünsche euch für euren neuen Weg, dass Ihr mit Optimismus, Mut und Gottvertrauen in die Zukunft gehen könnt." Mit diesen Worten begrüßte Schulleiter Steffen Flicker die Realschulabsolventinnen und -absolventen des Marianums in der Aula. An Hand des Globus erläuterte er, wie vielfältige die Erde sei, und was es in der Zukunft noch alles zu entdecken gäbe. "Freut euch auf das Neue, das vor euch liegt und lasst euch immer wieder aufs Neue davon überraschen, was man mit vereinten Kräften bewirken kann, " rief Flicker den Jugendlichen zu. Der Globus stehe aber auch für die Schöpfung, die es zu bewahren gelte aber auch für die Freiheit. Die Absolventinnen und Absolventen sollten die Offenheit gegenüber Menschen behalten, die sie neu kennenlernten und sie sollten ihnen immer mit der Grundhaltung begegnen, auch Recht haben zu können. Flicker bedankte sich für das große Engagement, dass die Eltern vor allem im durch die Corona-Krise bedingten Home-Schoolings zeigten.

Starker Abschlussjahrgang 

Im Anschluss begrüßte der Leiter der Realschule des Marianums, Johannes Frohnapfel, die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern. "Viele von uns erwarten nun sehnsüchtig das Fußball-EM-Finale, das am Sonntag in Wembley stattfinden wird. Ihr habt euer Finale schon hinter euch und habt gewonnen." Mit diesen Worten leitete er seine Festansprache ein. Souverän hätten sie ihre Fächer gewonnen und sogar andere Gegner vom Platz geschossen, so dass nun die verdiente Siegerehrung anstünde.

Frohnapfel bedankte sich zunächst bei den Eltern. "Sie haben uns ihre besten Talente anvertraut, die sie in den ersten Jahren ihrer Karriere sehr akribisch ausgebildet haben. Sie haben ihnen taktische Grundzüge und grundlegende Techniken gelehrt und darauf vertraut, dass das Marianum diese Talente weiterentwickelt." Er hoffe, dass die Schule den Jugendlichen den nötigen Feinschliff gegeben habe, um den Herausforderungen, die eine große Karriere mit sich bringt, zu begegnen. Und tatsächlich hätten die Schülerinnen und Schüler in den letzten entscheidenden Trainingsmonaten sowie in den letzten Spielen des langen und anstrengenden Turniers so richtig überzeugt. Die Ergebnisse des überragenden Jahrgangsdurchschnitts von 1,8 bei den Präsentationsprüfungen sowie die ausgezeichneten Ergebnisse bei den Zentralen Abschlussprüfungen suchten Ihresgleichen und nicht wenige andere Vereine seien ein wenig neidisch auf diese Resultate.

40 Schüler mit einer Eins vor dem Komma 

Von den 111 Absolventinnen und Absolventen erreichten 40 eine Gesamtabschlussnote mit einer Eins vor dem Komma, rund ein Drittel der Zehntklässler. Auch in der traditionellen Mottowoche hätten die Absolventinnen und Absolventen bereits ihre Kreativität und ihren Spielwitz bewiesen, ohne den Bogen zu überspannen. Nun sei der Tag gekommen, an dem die jungen Leute ihre Pokale erhielten, auf deren Übergabe sie so lange hingearbeitet hätten. Trotz des allgemeinen Freudentaumels wolle Frohnapfel als derzeitiger "Sportchef" aber auch noch einmal mahnend den Finger heben: Die Schülerinnen und Schüler sollten bei aller Siegesfreude nicht diejenigen Mitspieler vergessen, die gerade nicht so in Form waren, mit weniger Talent gesegnet oder verletzt sind. Die Absolventinnen und Absolventen sollten nicht mit dem Schicksal hadern, wenn die Karriere bei größeren Vereinen plötzlich ins Stocken geriete und darauf aufpassen, dass sie nicht von windigen Beratern ins Abseits geführt würden. Wer in den vergangenen Jahren den Spiel- und Trainingsbetrieb am Marianum verfolgt habe, der wisse ganz genau, dass man sich auf einen Mitspieler immer verlassen könne: Jesus Christus. Er zeige immer wieder neue Laufwege auf und helfe bei der Suche nach der erfolgsbringenden Spielweise. Wenn den jungen Menschen auch bei der weiteren Karriere auf die Coaching-Anweisung Jesus vertrauten, landeten sie sicher nicht auf der Ersatzbank und würden gar vom Platz gestellt.,

Im Anschluss an die Verabschiedungsrede erhielten die Schülerinnen und Schüler die Abschlusszeugnisse und eine rote Rose, die traditionell vom Förderverein des Marianums zur Verfügung gestellt wurde. Für den musikalischen Rahmen in der Aula sorgten die beiden Flötistinnen Luisa Scholl und Karla Plunien. Mit Buchpreisen wurden die Jahrgangs- bzw. Klassenbesten ausgezeichnet. Diese waren: Maya Lynn Schächinger (10a) 1,0; Jonas Mihm und Benedikt Seifert (10b) beide 1,2; Jannik Goldbach (10c) 1,1 und Karla Plunien (10d) 1,1. (pm)+++


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