Impressionen von der Verabschiedungsfeier der Konrad-Adenauer-Schule - Fotos: KAS

PETERSBERG Verabschiedung an der Konrad-Adenauer-Schule

Geschafft: "Ein erster großer Schritt in der persönlichen Laufbahn"

10.07.21 - Es klang fast schon stereotyp: "...und dann kam Corona!" Diese kurze Bemerkung war oft zu hören im Rahmen der Entlassfeier für 137 Realschulabsolventen der Konrad-Adenauer-Schule. Aber dies tat der Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil. Trotz oder gerade wegen der Pandemie-Einschränkungen war abermals Kreativität angesagt an der Petersberger Realschule – vor Jahresfrist war man noch ins Autokino im Michelsrombacher Wald ausgewichen.

Auch dieses Mal griffen die Verantwortlichen wieder auf das technische Equipment einer Public-Viewing-Bühne zurück, denn aufgrund der Teilnehmer-Beschränkungen in der Turnhalle wurden viele Beiträge per Video-Clip übermittelt. Zudem erfolgte die Verabschiedung mit Zeugnisübergabe klassenweise – also in fünf Etappen, aber stimmungsvoll, persönlich und bisweilen sehr emotional.

Schulleiterin Anke Schüler erinnerte daran, dass die Absolventen vor sechs Jahren an nahezu gleicher Stelle mit klopfenden Herzen eingeschult worden waren und nun haben sie "einen ersten großen Schritt in der persönlichen Laufbahn absolviert". Im Rahmen der damaligen Aufnahmefeier hatte die Rektorin die Schülerinnen und Schüler ermutigt, einen Brief an sich selbst mit Wünschen und Erwartungen an die künftige Schulzeit zu schreiben. Aus einigen dieser Briefe zitierte sie und stellte frei zu prüfen, was zugetroffen ist. Mit Blick auf die heutige Zeit befand sie, dass der Satz "Alles ist möglich" im Guten wie im Schlechten zutrifft. Die Schulleiterin dankte allen Verantwortlichen - den Eltern, Lehrern und Elternbeiräten.

Schulsprecher Serhan Kocyigit, selber einer der Abgänger, bedankte sich bei Lehren, Mitschülern und Eltern und wünschte den Absolventen "stets neugierig auf etwas Neues zu sein". Die Pfarrer Marvin Lange für die Bonhoeffergemeinde und Togar Pasaribu für die Pfarrei St.Lioba, die ebenfalls per Video zugeschaltet waren, wünschten den erfolgreichen Zehntklässlern alles Gute und Erfolg für ihren weiteren Weg, "auf dem sie nie so ganz alleine sind".

Bevor die Klassenlehrer und Schulleiterin den Schülern die Zeugnisse überreichten, resümierten die Klassenlehrer über die abgelaufene Schulzeit mit ihren unterschiedlichsten Erlebnissen und Ereignissen und eben vielen geplanten Dingen, die nicht stattfinden konnten. Abschlussfahrten, Austauschprojekte, Exkursionen, Projektfahrten und Erkundungen aller Art blieben ebenso auf der Strecke wie der Abschlussball. Dennoch stellten alle einen großen Sinn für gemeinsames Miteinander unter Beweis. Die Fachlehrerinnen und -lehrer verabschiedeten sich anschließend mit kurzen, stimmungsvollen Beiträgen, und für die Mitglieder der Radio-AG der Klasse 10 B meldete sich sogar Ex-Fußball-Nationalspieler Sebastian Kehl zu Wort – der Sportdirektor von Borussia Dortmund stand 2019 für ein Interview zur Verfügung.

Besonderen Dank bekamen die scheidenden SV-Mitglieder, die Schulbuslotsen, die Schulsanitäter und die Helferinnen und Helfer im Nachmittagsprogramm. Als sozialste Schülerin bzw. sozialster Schüler geehrt wurden Maximilian Reck (10 A), Marie Birkenstock (10 B), Laraib Gill (10 C), Marlon Richter (10 D) sowie Serhan Kocyigit und Anna Licht (10 E). In einem insgesamt notenmäßig sehr guten Jahrgang erzielten Laura Koch, Timur Kemarski (beide 10 B) und Svea Lüdicke (10 E) den Fabel-Durchschnitt von 1,0. Von allen Absolventen erhielten 91 den qualifizierenden Realschulabschluss, der zum Besuch einer höheren Schule berechtigt. (pm) +++


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