Gut gelaunt und volksnah: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier war spontan am Schützenfest in Wanfried. - Fotos: Hendrik Urbin

WANFRIED Dieser Termin stand nicht im Protokoll

Bouffier (CDU) & Ramelow (Linke): Regierungschefs auf dem Schützenfest

13.07.21 - Dieser Termin stand nicht im Protokoll der Spitzenpolitiker: Spontan-Besuch von zwei Ministerpräsidenten auf dem Schützenfest von Wanfried im Werra-Meißner-Kreis. Die Freude stand den Vereinsmitgliedern und Gästen ins Gesicht geschrieben, als Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit seinem Thüringer Amtskollegen Bodo Ramelow (Linke) im Schlepptau das Festgelände betrat. Viele kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die beiden MPs zeigten sich gut gelaunt und volksnah.

Obligatorisches Gruppenbild mit den Vereinsverantwortlichen und dem Bürgermeister ...

"Wir sind gerne gekommen, denn gerade nach den Corona-Beschränkungen sehnt sich jetzt jeder nach Freiheit und Gemeinschaft", sagte Bouffier. "Hier ist Tradition und nicht das Ende der Welt, sondern die Mitte Deutschlands." Dass der Hessen-MP mit Ramelow in die Landstadt am ehemaligen Grenzstreifen zwischen Hessen und Thüringen kam, sei ein "deutliches Signal", so der Regierungschef vom Freistaat.

Ramelow kennt Bouffier seit 1972, aus Gießener Zeiten. Er ist gebürtiger Hesse und gab mit einem Schmunzeln zu: "Persönlich schätzen wir uns, politisch könnten wir gar nicht weiter auseinander liegen. In Thüringen bin ich der Außendienst-Mitarbeiter von Volker Bouffier."

"So geht Bürgersprechstunde"


Das Maskottchen der Schützen, der Brombeermann und seine Elfen, wurden besonders gewürdigt. Bei Blasmusik, Bratwurst und Bier ließ es sich die Festgemeinde gut gehen. Zwischendurch schrieben die MPs fleißig Autogrammkarten und standen für Selfies zur Verfügung. "So geht Bürgersprechstunde", erklärte Bouffier. Es wurde geplaudert und alle waren froh, sich wieder begegnen zu können. Nach gut 45 Minuten brachen die Ministerpräsidenten wieder auf. Für Ramelow ging es nach Erfurt, für Bouffier in seine Heimatstadt Gießen. In Wanfried lief das Festtreiben munter weiter - und alle zeigten sich stolz über den hohen Besuch, denn damit hätte nun wirklich niemand gerechnet. (Christian P. Stadtfeld) +++


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