Justizministerin Eva Kühne-Hörmann unterzeichnet die Vertragsverlängerung - Fotos: Henrik Schmitt

HÜNFELD Vertragsunterzeichnung geglückt

Justizministerin zu Besuch in der JVA: "Erfolgsmodell geht in die nächste Runde"

15.07.21 - 16 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit - auf diese blickten Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU), der Leiter der JVA Hünfeld Lars Streiberger und Peter Pützfeld von der Steep GmbH zurück und wagten ebenso einen zuversichtlichen Blick gen Zukunft. Am 01. Januar 2006 hatte Hessen als erstes Bundesland nicht-hoheitliche Betriebsleistungen innerhalb der Justizvollzugsanstalt Hünfeld an den privaten Dienstleister Steep übertragen. Am heutigen Mittwoch wurde der Vertrag nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren feierlich verlängert. 

Sozialdienst, Beschäftigung, Verpflegung und Facility Management - all das sind nur einige der vielen Dienstleistungen, die seit rund 16 Jahren und auch in den kommenden sechs Jahren von der Firma Steep übernommen werden. Rund 40 Prozent der nicht-hoheitlichen Betriebsleistungen deckelt die Firma aus Bonn. 96 Menschen sind dafür in Hünfeld angestellt. "Ich habe großen Respekt vor unseren Mitarbeitern, sie leisten eine gute Arbeit trotz dieser besonderen Umgebung. Es freut uns sehr, heute ein solch positives Feedback zu unserer Arbeit zu erhalten. Die Zusammenarbeit mit der JVA Hünfeld ist eine außerordentlich seltene Erfolgsgeschichte im deutschen Mittelstand. Wir freuen uns gemeinsam auf ein viertel Jahrhundert Partnerschaft hinzuarbeiten", so Steep-Geschäftsführer Peter Pützfeld. 

Pandemie gemeistert

Zuvor hatte Justizministerin Kühne-Hörmann ihr besonderes Lob für die Arbeit der JVA ausgesprochen. "Hier wurde und wird eine hervorragende Arbeit geleistet - besonders auch in der Pandemie. Wir sind stolz keine Ausbrüche gehabt zu haben", so die Ministerin. Zu Beginn der Pandemie habe man sich oft gefragt, ob das alles gut gehe. Schnell habe sich aber herausgestellt, dass es genau das tue. "Diesen Verlauf haben wir ihnen zu verdanken." Die Justizministerin freute sich sichtlich über die erneute Vertragsunterzeichnung und lobte die gute Zusammenarbeit der beiden Parteien. "Das dieses System funktioniert hätte man wohl kaum besser sehen können, als in einer Pandemie. Die Erfolgsgeschichte geht nun in die nächste Runde - wir sind viele Schritte zusammen gegangen, die beweisen, dass es damals die richtige Entscheidung war", so Kühne-Hörmann. Dies stütze sich auch im Bezug auf die wirtschaftliche Betrachtung der Zusammenarbeit.

Erfolgsgeschichte geht weiter

JVA-Leiter Lars Streiberger sprach von einer Vollzugsfamilie, die zusammen für das Wohl der Bediensteten und Gefangenen arbeite. Wie auch in einer echten Familie gebe es hin und wieder Meinungsverschiedenheiten, diese seien aber immer schnell gemeistert und der gemeinsamen Arbeit stünde nichts im Weg. "Gerade in der Pandemie war uns die Firma Steep ein leistungsfähiger Partner - dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns außerordentlich über die neue Vertragsunterzeichnung. Wir sind bereit, die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben", so Streiberger. (mi) +++


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