Nach der rassistischen Attacke in Schlüchtern: Rund 150 Menschen haben ihre Solidarität bekundet. - Fotos: Henrik Schmitt

SCHLÜCHTERN "Liebe für alle, Hass für keinen"

Solidarität nach rassistischer Attacke: Kundgebung am Ort des Geschehens

16.07.21 - Vor vier Wochen hatte ein rassistischer Anschlag die Stadt Schlüchtern erschüttert: Am 19. Mai wurde ein 57-jähriger Pakistaner, der seit rund 30 Jahren mit seiner Familie in Schlüchtern lebt, von Jugendlichen in seinem Wagen angehalten und rassistisch beleidigt. Ein von den Jugendlichen dazu gerufener Mann würgte das Opfer in seinem Auto, während eine Frau die Tat mit einer Jacke zu verdecken versuchte. Der Staatsschutz ermittelt.

Am Donnerstagabend haben rund 150 Bürger der Stadt ihre Solidarität am Ort des Geschehens bekundet: "Es geht uns darum, zu zeigen, dass Schlüchtern offen ist für alle Menschen, die bei uns leben", sagt Clas Röhl, Mitorganisator der Solidaritätskundgebung. "Ausgrenzungen und rassistische Angriffe wollen wir bei uns nicht dulden. Wir sagen klar und deutlich: 'So nicht'." Es sei gut, ein solches Zeichen gesetzt zu haben.

Die passenden Worte fanden die Redner. Das Opfer und dessen Tochter, die ursprünglich sprechen sollte, waren nicht zugegen. Die Botschaften sind klar: Statements, wie "Die Würde des Menschen ist unantastbar - ohne Ausser - ohne Aber", "Die schweigende Mitte schreit auf", "Wen kümmert meine Angst vor diesem Hass?!" und "Liebe für alle, Hass für keinen", zierten Banner und Plakate. (sh) +++


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