Wichtiger Anhaltspunkt für Rettungskräfte: der Forstrettungspunkt - Archivfotos: O|N/Gerhard Manns

REGION Wie funktioniert das mit den Schildern?

Hilfe im Notfall: Rettungspunkte in den osthessischen Wäldern

20.07.21 - Ein medizinischer Notfall und dann auch noch inmitten des Waldes - so erging es einem Pilzsammler am Sonntag im Seulingswald (Landkreis Hersfeld-Rotenburg). Schnell waren Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort und konnten den verletzten Mann behandeln. Aber was tun, wenn man im Wald die Orientierung verloren hat? Wie finden mich die Rettungskräfte und wie funktioniert das mit den grünen Hinweisschildern? OSTHESSEN|NEWS klärt auf.

"Ein richtiger und wichtiger Hinweis ist, dass die Hinweisschilder mit Nummern für die Rettungsfahrzeuge an markanten Punkten stehen. Da auch ich sehr viel in unseren heimischen Wäldern unterwegs bin, vergisst man schon einmal die Hinweisnummer. Wäre es nicht von Vorteil, diese Nummern mit Standort in Google Maps mit einzuarbeiten?", fragt ein O|N-Leser.

Kreisbrandinspektor des Kreises Hersfeld-Rotenburg, Marco Kauffunger

Kreisbrandinspektor des Kreises Hersfeld-Rotenburg, Marco Kauffunger, erklärte auf Nachfrage:

"Es gibt seit einiger Zeit eine App "Hilfe im Wald", die kostenlos aus dem Internet auf das Smartphone heruntergeladen werden kann. Die App zeigt alle aktuellen Rettungspunkte mit den dazugehörigen Nummern an, die bei einem medizinischen Notfall oder einem festgestellten Waldbrand, an die Leitstelle per Notruf 112 weitergegeben werden sollen. Diese leitet dann zielgenau die Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu dem "Anfahrpunkt für Rettungsfahrzeuge", von dem aus der Notruf abgesetzt wurde. Deswegen sollten die Anrufer so lange an dem Punkt bleiben, bis die ersten Rettungsfahrzeuge dort eintreffen, um die Helfer dann weiter zum Einsatzort zu leiten, der oftmals in unwegsamen Waldgebieten nur sehr schwer zu finden ist." 

Smartphone App "Hilfe im Wald"

Wanderer können sich mit der App schon vorher informieren, welche Rettungspunkte in der Nähe sind, damit beim Notfall wertvolle Zeit gespart wird. Sehr interessant ist die Möglichkeit, dass bei einem Notfall die nächstgelegenen Rettungspunkte auf einer Karte angezeigt werden können. Per Kompass auf dem Smartphone, hilft die App dann dabei, die Richtung zum Rettungspunkt zu finden.

Die App gibt es hier:

· Für Android Smartphones bei Google Play
· Für iPhones bei iOS iTunes
· Für Windows Smartphone im Windows Store

Die App funktioniert nur mit einer bestehenden Internetverbindung des Smartphones, um Karte und Rettungspunkte herunterzuladen. Allerdings können bereits vor dem Beginn der Wanderung die Daten der Umgebung des Einsatzgebietes heruntergeladen werden und stehen dann auch offline zur Verfügung. (Gerhard Manns/nb) +++


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