In den Parzellen des Saisongartens wurde Gemüse geklaut. - Foto: Tegut Saisongarten

FULDA Gärtnerinnen enttäuscht

Wer macht denn so was? Gemüseklau im Tegut Saisongarten am Eisweiher

02.08.21 - Seit 2009 engagiert sich Tegut im Bereich Selbstversorgung mit Gemüse, weil jeder, der sich gesund und mit Gemüse in Bio-Qualität versorgen möchte, das können sollte. Möglichst nah am Wohnort der Kunden, in der Regel biologisch bewirtschaftete Gartenflächen, gemeinsam mit Partnern aus der Landwirtschaft für Menschen bereitzustellen, die sich wieder selbst versorgen wollen.

Die dabei entstehenden Gemeinschaften unter den Selbstversorgern - angefangen bei Urlaubsvertretung zum Gießen bis hin zum Erntedank - fördert begleitet Tegut, gegebenenfalls auch durch digitale Medien. Neben der Sicherung der eigenen Versorgung glaubt man beim Lebensmittelversorger daran, dass der persönliche Umgang mit Pflanzen und Erde, die erlebte Abhängigkeit von Wetter und Natur und nicht zuletzt die gefühlten Mühen beim Gärtnern zu einem anderen, d.h. achtungsvolleren Umgang mit Lebensmitteln führen werden. "Selbst angebaut, selbst eingemacht bzw. selbst gekocht ist der frischeste, regionalste, saisonalste und günstigste Weg hierfür. Daher möchten wir diesen Weg allen, die es wollen, erschließen", so Stefanie Krecek Projektleiterin des Saisongartens.

Böse Überraschung

89 Gemüseparzellen wurden in diesem Jahr an Menschen ohne eigenen Garten am Fuldaer Eisweiher vermietet, um ihnen ihren Traum vom eigenen Gemüsegarten zu erfüllen. Leider mussten am 24.7.21 einige Gärtner und Gärtnerinnen feststellen, dass sich jemand in der Nacht in ihrem Garten wahllos bedient hat und die ersten Kartoffeln, Salate, Zucchini, Sellerie und Kohlrabi geerntet wurden. Die betroffenen GärtnerInnen sind sehr enttäuscht und wütend. Ärgerlich ist, dass die Menschen, die das tun, anscheinend nicht wissen, wie viel Arbeit hinter dem Gemüseanbau steckt. Außerdem waren einige Gemüsekulturen noch gar nicht erntereif.

Gibt es in unserer Mitte tatsächlich Menschen, die so arm sind, dass sie Gemüse in einem eingezäunten Garten, ohne Moral, Gewissen und  Rücksicht auf die Arbeit der Gärtnerinnen und Gärtner, klauen müssen oder ist das einfacher ein doofer "Kleinjungenstreich" gewesen? Das fragen sich sowohl die Mieter als auch Tegut selbst. Die Polizei wurde selbstverständlich informiert. "Dennoch bitten wir die Anwohner um die Mackenrodtstraße, Gerloser Weg und die Niesiger Straße herum um ihre Mithilfe. Bitte informieren Sie uns, wenn ihnen nachts Personen im Tegut Saisongarten auffallen oder auch Personen, die in der Nacht mit auffällig viel Gemüse in diesem Viertel herumlaufen", so Krecek. (pm/mi) +++


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