Bilder aus vergangenen Tagen: Die Aufnahme zeigt den Kirmesbeginn aus dem Jahr 2017. - Archivfoto: Stadt Bebra

BEBRA Alternative Idee kreiert

Bebraer Kirmes: Es darf gefeiert werden – aber anders!

10.09.21 - Schon wieder keine Kirmes wegen Corona? Das war für die Verantwortlichen von Stadt und Stadtentwicklung keine Option für 2021. Deshalb haben das Team der Stadtentwicklung Bebra und Lokschuppen-Geschäftsführer Matthias Bähr die Köpfe zusammengesteckt und beratschlagt, wie man in der Biberstadt trotz aller Widrigkeiten eine mitreißende Feier als Kirmesersatz veranstalten kann. Herausgekommen ist eine "alternative Kirmes" am und im Lokschuppen.

"Der große Zuspruch, den wir in der Veranstaltungsreihe ,Mittwochs in Bebra‘ erhalten haben, hat uns zu dem alternativen Konzept ermutigt", sagt Matthias Bähr. "Der Vorteil am Lokschuppen ist, dass wir den Besucherstrom dort deutlich besser lenken können, als das auf einem großen Festplatzgelände der Fall wäre."

SEB-Geschäftsführer Stefan Pruschwitz ergänzt: "Natürlich können wir heute noch nicht sagen, wie sich die Situation rund um Corona bis zum Oktober entwickelt und welche Vorschriften dann beachtet werden müssen. Durch die Erfahrungen, die wir mit den Veranstaltungen in den vergangenen Wochen gesammelt haben, können wir aber sehr schnell auf alle möglichen Szenarien reagieren und zum Beispiel die maximale Anzahl der Gäste flexibel an allen Tagen steuern."

Vorläufiges Programm schon erarbeitet


Ein vorläufiges Programm hat Matthias Bähr bereits jetzt erarbeitet. Donnerstag, 30. September, soll mit einem "anderen" Heimatabend Auftakt der viertägigen Veranstaltung sein. Freitag und Samstag gibt’s im Lokschuppen volles Programm mit bekannten Discjockeys.

Der Sonntag soll mit einem zünftigen Frühschoppen und jeder Menge Live-Musik starten. Am Nachmittag wird dann das alternative Kirmesende mit Bands auf der Bühne eingeleitet werden. An allen Tagen wird auf dem Lokschuppen-Vorplatz ein reduzierter Kirmespark mit einem Kinderkarussell und verschiedenen Buden aufgebaut. Ein besonderes Schmankerl für die Bebraer Volksseele soll der geplante Lampionzug der Kinder am Samstagabend werden, der von der Innenstadt zum Lokschuppen führen wird.

Stefan Pruschwitz: "Wir tun uns als Veranstalter in der Organisation viel leichter, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Daher unsere Bitte und unser Aufruf: Lassen Sie sich im Sinne des Gemeinwohles impfen! Dann können wir auch in Bebra im kommenden Jahr wieder die gewohnte Kirmes feiern!" Statt Festzelt auf dem Mehrzweckplatz und aufwändigem Kirmesausgraben findet in diesem Jahr eine Kirmesalternative im Lokschuppen statt. Den kleinen Zug durch die Stadt wird es wegen der Corona-Einschränkungen nicht geben. (pm)+++


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