Die Folgen des Flächenbrandes nahe der A4 sind am Dienstag deutlich sichtbar. - Fotos: Kevin Kunze / Philipp Apel

WILDECK Ermittlungen der Polizei laufen

500 Brennende Strohballen: Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden

15.09.21 - Was war ursächlich für den Flächenbrand am Montagabend in Wildeck-Bosserode (Landkreis Hersfeld-Rotenburg)? Dieser Frage geht aktuell die Polizei auf den Grund. Am Montagabend waren nahe der A4 rund 500 Strohballen in Brand geraten. Die Vollsperrung dauerte zwischen Wildeck-Obersuhl und Wildeck-Hönebach bis in die frühen Morgenstunden des Dienstags an. 

UPDATE 17.25 UHR: Gegen 16:30 Uhr mussten die örtlichen Einsatzkräfte wieder zu Nachlöscharbeiten an den Brandort kommen. Aufgrund der Witterung kann es auch noch in den nächsten Tagen zu immer wieder aufkeimenden Glutnestern kommen.

"Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden - die Ermittlungen der Polizei dauern derzeit noch an", erklärte die Pressestelle des Polizeipräsidiums Osthessen auf O|N-Anfrage. Dabei ermittele die Polizei allerdings in alle Richtungen, so die Pressestelle weiter. 

"Beim Eintreffen der Streife standen die Strohballen bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, trennte die Strohballen mittels technischem Gerät voneinander, um sie dann abzulöschen. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden. Wegen der starken Rauchentwicklung musste die Autobahn in beide Richtungen ab 19 Uhr für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Wir bitten Zeugen, die am Montagabend an der Kreisstraße neben der A4 verdächtige Beobachtungen gemacht haben, wenden Sie sich bitte an die Polizeistation Rotenburg an der Fulda unter Telefon 06623/937-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de", erklärte die Polizei in einer Pressemitteilung.

Am Morgen war bereits bekanntgeworden, dass ein Sachschaden von 12.000 Euro entstanden ist. Insgesamt waren über 80 Einsatzkräfte der umliegenden Orte und Gemeinden vor Ort. Zudem waren auch die Tanklöschzüge aus Bebra, Eisenach und Bad Hersfeld vor Ort. Auch die DRK Ortsvereinigung Obersuhl und die Polizei waren anzutreffen.

Autobahn konnte gegen fünf Uhr wieder freigegeben werden


Am Montag beruhigte sich dann Situation und die Autobahn konnte in beide Richtungen gegen fünf Uhr wieder freigegeben werden. Beim Löschen des Brandes zogen die Einsatzkräfte dabei das Stroh auseinander, um es zu löschen. Um Flammen und Rauch effektiv zu bekämpfen, versuchten sie außerdem, die Ballen von der Autobahn aus großflächig mit Wasser zu fluten. Eine Wasserleitung nach Bosserode wurde dabei zügig gelegt, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Die Umleitungen über die umliegenden Landstraßen waren am Montagabend stark ausgelastet. Glücklicherweise wurden beim Brand keine Personen verletzt. (Kevin Kunze)+++


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