De Burgh kommt am Sonntag und Montag in die Barockstadt. - Archivfoto: O|N/Carina Jirsch

FULDA Konzerte am Sonntag und Montag

High on Emotion: Jetzt kommt Chris de Burgh endlich nach Fulda

16.09.21 - Endlich ist er da. Niemand ist darüber glücklicher als Fuldas Bürgerschaft, denn – das kann man mit Fug und Recht sagen – Chris de Burgh haben sie ins Herz geschlossen und quasi eingebürgert. Und der in Argentinien geborene Ire scheint sich hier in Osthessen auch rundum wohlzufühlen, hat er Fulda doch zu einer seiner Lieblingsstädte erklärt.

Appetizer Streaming-Konzert

Fast 50 Millionen Alben hat de Burgh weltweit verkauft, unzählige Hits hat er geschrieben, viele mit echter Ohrwurm-Qualität. Wer dabei war beim gestreamten Konzert am 6. August, spürte das. Es war eine energiegeladene Stunde mit den Stars des Musicals "Robin Hood", dessen Premiere im Sommer 2022 stattfinden wird, mit Peter Scholz und Dennis Martin von Spotlight, und eben Chris de Burgh, der es sich nicht nehmen ließ, bei einigen Songs gleich mitzusingen und zu spielen. Der 72-Jährige überzeugt auch in vorgerückten Jahren als Künstler – er beherrscht Klavier und Gitarre ebenso wie seine Stimme, die einen regelrecht umschmeichelt. Eine Kommentatorin brachte es auf den Punkt: "Hey, könnte Chris nicht jeden Abend beim Musical auftreten?" Diese Bitte können Sie, liebe Fuldaerinnen und Fuldaer, am Sonntag (19.09.) und Montag (20.09.) im Museumshof nachdrücklich vorbringen. Denn dort spielt Chris de Burgh für Sie.

Beim Streaming-Konzert "Robin Hood". Foto: Screenshot Jutta Hamberger

Foto: Facebook Account De Burgh

De Burgh im Studio – Robin Hood entsteht. Foto: Facebook Account De Burgh

Musik, die zum Träumen einlädt

Chris de Burgh – das ist eine Stimme, die streichelt, Musik, die zum Träumen einlädt. Und doch tut man ihm mit dem Etikett Schmusesänger, unrecht, es ist ja auch nicht wirklich positiv gemeint. Ja, er hat großartige Liebeslieder geschrieben, am bekanntesten sicher "Lady in Red". Aber schon immer erzählte er uns in seinen Songs am liebsten Geschichten, etwa in seinen beiden großen Hits "Don’t pay the Ferryman" oder "Borderline". Er scheut auch nicht vor gesellschaftspolitischen Themen zurück – vom Nordirland-Konflikt bis Umwelt ("Wir brauchen Menschen wie Greta Thunberg, sie ist eine Heldin unserer Zeit!"), von Politik bis Religion. "Die Themen ergeben sich auch Dingen, über die ich nachgedacht habe", verriet er der Frankfurter Neuen Presse bei einem Interview anlässlich seines 70. Geburtstags.

Lebe ein gutes Leben

Bei de Burgh spüren wir in seinen Liedern die Weisheit seiner Lebensjahre. Das hat etwas ungemein Tröstliches. Sein neues Album heißt wie das Musical, das im nächsten Jahr Weltpremiere in Fulda feiern wird: "Robin Hood". Aber es ist viel mehr als nur die Musik des Musicals, es ist ein richtiges Konzeptalbum. Die Gitarre steht im Vordergrund, die Instrumentierung ist eher zurückhaltend. Es ist fast so, als erzähle er uns auf dieser CD vom Helden aus dem Sherwood Forest, und wir sitzen zu seinen Füßen, um ihm gebannt zu lauschen. "Live life, live well" ist ein Titel aus dieser CD und beschreibt recht gut seine Einstellung zum Leben: Du wirst ein gutes Leben haben, wenn Du für Dich sorgst und die richtigen Dinge tust. Liebe und akzeptiere Dich selbst, und gib die Liebe mit vollen Händen aus.

Wenn Sie keine Karten ergattert haben und niemanden aus Ihrem Freundeskreis überreden können, Ihnen Karten abzutreten, gibt es hier einen kleinen Trost: Der offizielle Clip zu "Live life, live well" aus dem neuen Album "Robin Hood": https://www.youtube.com/watch?v=IFdqoljPKTo (Jutta Hamberger) +++


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