Ob und in welcher Form der Fuldaer Weihnachtsmarkt stattfinden wird, ist noch unklar. - Archivfoto: O|N/Martin Engel

FULDA Stadtverordnetenversammlung in der Orangerie

Weihnachtsmarkt: 66 Standbetreiber warten auf die Zusage des Magistrats

21.09.21 - Wird der diesjährige Weihnachtsmarkt in der Barockstadt stattfinden und wie sieht die künftige Kommunikation bei Großschadenslagen im Fuldaer Stadtgebiet aus? Diese Fragen und viele weitere Anträge behandelten die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung am Montagabend in der Fuldaer Orangerie. 

Die CDU-Stadtverordnetenfraktion stellte die Anfrage, mit welchen Kommunikationsmitteln die Bürgerinnen und Bürger bei Großschadenslagen in Fulda informiert werden? Der Oberbürgermeister, Dr. Heiko Wingenfeld, erklärte: "Unsere Bürgerinnen und Bürger werden im Falle einer Katastrophe über das Sirenennetz und den überörtlichen Rundfunk oder die Apps HessenWarn und NINA oder via mobile Lautsprecherdurchsagen informiert." Darüber hinaus fragt die Fraktion, ob alle Kommunikationsmittel auf einem aktuellen technischen Ausbaustand sind. "Der Grundstein für eine neue Sirenenanlage wurde gelegt, indem das jetzige Sirenennetz erneuert wurde und flächendeckend ausgebaut werden soll. Aktuell werden die Standorte für die flächendeckende Ausstrahlung abschließend geprüft." Man hoffe, dass die Arbeiten Ende 2022 abgeschlossen sein werden. "Mit Fertigstellung dieser Sirenenanlage sind auch wieder Probealarme geplant. Die Bürger werden vorab darüber informiert", gibt der OB bekannt.

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (m.)

Die Stadtverordneten tagten am Montagabend in der Fuldaer Orangerie Fotos: Nina Bastian

Ebenfalls noch ungewiss: Wo der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr stattfinden kann? ...

Belebung der Innenstadt

Trotz der pandemischen Lage, konnten zahlreiche kulturelle Veranstaltungen in den vergangenen Wochen die Barockstadt zum Leben erwecken. Wingenfeld gab nicht nur ein Fazit, sondern auch einen Ausblick auf die bevorstehenden Herbst- und Wintermonate: "Das Ziel, die Innenstadt neu zu beleben, konnte nach Einschätzung des Magistrats erreicht werden. Die Genusswochen im Schlosshof hatten eine Auslastung von 85 Prozent. Die Serie "Kultur.findet.Stadt", welche noch bis zum 25. September läuft, überzeugt mit hoher Qualität und vielen Gästen. 4.380 Besucher wurden beim Weinfest im Fuldaer Schlosshof gezählt, was zeigt, dass unser wunderschöner Schlosshof viel zu schade ist, um ihn nur als Parkplatz zu nutzen."

Die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Veranstaltern solle auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Weitere Ideen, für Veranstaltungen in den Innenräumen, werden derzeit besprochen. Ebenso der traditionelle Weihnachtsmarkt. "Solch eine Großveranstaltung benötigt eine lange Vorbereitungsphase. In diesem Jahr haben wir 66 angemeldete Standbetreiber, welche unter dem Vorbehalt, dass der Markt durchgeführt werden kann, eine Zusage erhalten können. Dies hängt jedoch von den Vorgaben des Landes Hessen ab. In welcher Form der Weihnachtsmarkt stattfinden kann, wird in den nächsten Tagen und Wochen mit dem Organisationsteam entschieden." Man sei jedoch zuversichtlich, dass man die Planungen in diesem Jahr auch in die Tat umsetzen könne.

"Lassen Sie sich impfen!"

"Wer für die Kultur ist, sollte das Impfangebot wahrnehmen", appellierte der Oberbürgermeister und fügte hinzu: "Die städtischen Gremien haben das Klinikum Fulda in den 18 Monaten wesentlich dabei unterstützt, die Versorgung der Patienten aufrechtzuerhalten. Im Namen des Klinikum-Vorstandes bitte ich alle: 'Werben Sie für das Impfangebot, denn nur so können wir die Pandemie besiegen."

Wohnraum schaffen

In den Stadtteilen Kämmerzell, Lüdermünd und Gläserzell wurden zuletzt verstärkt Bauplätzen angefragt. Vor diesem Hintergrund soll nun das Baugebiet "Nördliche Pfingstweide" in Kämmerzell realisiert werden und vielen Familien zukünftig eine Heimat bieten. Dies wurde am Montagabend beschlossen. Die CDU-Fraktion führte an: "Bei der späteren Vergabe der Neubaugrundstücke sollen ortsansässige Familien bevorzugt berücksichtigt werden. Es ist eines unserer erklärten Ziele, jungen Familien aus den angrenzenden Stadtteilen die Möglichkeit zu geben, wieder in ihrer Heimatgemeinde sesshaft zu werden", so Michael Ruppel von der CDU.

Und auch Bündnis 90/Die Grünen begrüßte den Vorschlag: "Wir denken, dass es wichtig ist, so vor allem jungen Familien die Möglichkeit zu schaffen, sich in Fulda niederzulassen. Durch die vergangenen Starkregenfälle dürfen wir jedoch nicht vergessen, dass wir auch Mehrfamilienhäuser bauen müssen." So könne man gleichzeitig bebaute Flächen minimieren und den Wohnungsbedarf abdecken. (nb) +++


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