Hilfen in Milliardenhöhe - Symbolfoto: Pixabay

WIESBADEN 18 Monate Corona-Wirtschaftshilfen

Hessische Unternehmen mit rund 14,7 Milliarden Euro unterstützt

24.09.21 - Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise aufzufangen, haben Land und Bund seit März 2020 enorme finanzielle Mittel für Unternehmen und Soloselbständige in Not bereitgestellt. "Hessens Wirtschaft konnten wir mit rund 14,7 Milliarden Euro durch die Krise helfen und somit Unternehmen, aber auch Bürgerinnen und Bürgern, die unverschuldet in Schwierigkeiten gekommen waren, unterstützen", zogen am Mittwoch Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Finanzminister Michael Boddenberg und Innenminister Peter Beuth Bilanz nach eineinhalb Jahren Corona-Wirtschaftshilfen.

Wirtschaftsminister Al-Wazir Foto: HMWEVW - Oliver Rüther

"Die Hilfen haben ihr Ziel erreicht, Tausende Betriebe und damit Zehntausende Arbeitsplätze wurden gerettet und die wirtschaftliche Lage hat sich inzwischen für die meisten deutlich verbessert", sagte Wirtschaftsminister Al-Wazir. "Das Virus bleibt aber gefährlich und die Folgen der vergangenen Monate werden uns lange beschäftigen. Unser Ziel bleibt weiterhin, möglichst alle gesunden Firmen mit tragfähigem Geschäftsmodell trotz der Pandemie im Markt zu halten", so der Minister.

Finanzminister Michael Boddenberg Archivfoto: O|N

"Beeindruckend sind erneut die Zahlen zu den steuerlichen Hilfen, die den Großteil der Unterstützung ausmachen. Die betroffenen Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger sind bislang vorübergehend um rund 9,4 Milliarden Euro entlastet worden. Die steuerlichen Hilfen wirken schnell, direkt und sie sind unbürokratisch gewährt worden. Über 592.000 Anträge haben die Finanzämter in Hessen bewilligt. Die Stundungen, herabgesetzten Steuervorauszahlungen und weiteren Hilfen haben dafür gesorgt, dass in unzähligen Fällen die notwendige Liquidität in Unternehmen verbleiben konnte, als sie dort besonders dringend benötigt wurde. Die steuerlichen Hilfen des Landes wurden sehr gut in Anspruch angenommen und haben den Unternehmen geholfen, die Corona-Krise besser zu überstehen", sagte Finanzminister Michael Boddenberg.

Innenminister Peter Beuth Archivfoto: O|N

"Wohl wissend, dass jeder einzelne Antrag eine wichtige und konkrete Hilfe darstellt, haben die Mitarbeiter in unseren Regierungspräsidien, der ekom, der HZD, der Finanzbehörden und der Ministerien in Hessen in den vergangenen 18 Monaten mit hohem persönlichen Einsatz ausgezeichnete Arbeit geleistet. So konnten schnellstmöglich und unbürokratisch die oftmals dringend benötigen Auszahlungen erfolgen, um die Schäden schnell abzumildern und unsere Wirtschaft wieder schnell in Fahrt zu bringen. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte ich auch auf diesem Weg noch sehr herzlich für die bisher geleistete Arbeit danken, die bis heute mit großer Motivation erbracht wurde", so Innenminister Peter Beuth.

Klar sei aber auch, dass es dem Wirtschaftsstandort Hessen, den Betrieben sowie den Soloselbständigen am meisten helfe, wenn den Geschäften wieder in einer neuen Normalität nachgegangen werden könne. "Dafür ist entscheidend, dass sich noch mehr Menschen impfen lassen und auf Einschränkungen dann bald ganz verzichtet werden kann", sind sich Al-Wazir, Boddenberg und Beuth einig.

Hilfen in Milliardenhöhe

Beginnend mit der Soforthilfe und der Überbrückungshilfe I steigerte sich die Zahl der Anträge im weiteren Verlauf mit der Überbrückungshilfe II, den November- und Dezemberhilfen, sowie der Überbrückungshilfe III inklusive Neustarthilfe kontinuierlich. Bedingt durch den harten Lockdown war der Höhepunkt der Unterstützung Anfang des Jahres 2021 geboten.

Allein aus der Überbrückungshilfe III haben bisher 25.216 hessische Betriebe eine Bewilligung erhalten; die Auszahlungen von 1,2 Mrd. Euro summieren sich zusammen mit den Abschlägen von 422,1 Mio. Euro auf insgesamt rund 1,6 Mrd. Euro. Drei Viertel der eingegangenen Anträge (77 Prozent) sind erledigt. Bei der November- und Dezemberhilfe sind fast alle Anträge vollständig bearbeitet und ausgezahlt, die gesamte Auszahlungssumme liegt inzwischen bei rund 1,1 Mrd. Euro. Bei den noch nicht abgeschlossenen Anträgen sind in aller Regel noch Rückfragen zu beantworten.

Mit der Überbrückungshilfe III Plus inkl. Neustarthilfe Plus, die gerade erst bis zum Jahresende 2021 verlängert wurden, werden auch weiterhin alle von der Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler unterstützt. (pm) +++


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