Pächter Georg Koch kam gut durch die Krise - so lautet seine Bilanz. - Fotos: Carina Jirsch

HILDERS (RHÖN) Aktuell 3G- und 2G-Konzept

Drei wichtige Stützen: So kam Georg Koch von der Enzianhütte durch die Krise

04.10.21 - Es ist das Ausflugsziel schlechthin: die Enzianhütte auf dem Weiherberg bei Hilders-Dietges (Kreis Fulda). Die urige Hütte mit Charme und Gemütlichkeit auf 760 Metern Höhe mitten im Biosphärenreservat Rhön ist auch nach all den Corona-Strapazen voll mit Leben gefüllt. Pächter Georg "Schorsch" Koch verrät sein Erfolgsrezept: "Durch das Personal, unsere treuen Stammgäste und mit der Hilfe vom Staat sind wir gut durch die Krise gekommen", bilanziert der 63-Jährige gegenüber O|N.

Die Enzianhütte ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Seit September 1988 bewirtschaftet Familie Koch die Berghütte. Eigentümer ist der Alpenverein. "Aktuell beschäftigen wir acht Festangestellte, unser Personal ist uns während der ganzen Corona-Pandemie erhalten geblieben." Auch die Stammgäste hätten der Enzianhütte in der Lockdown-Zeit ihre Treue gehalten. "Im November haben wir 'Gans zum Mitnehmen' angeboten, die Resonanz war mehr als positiv", blickt der Hüttenwirt zurück.

"Corona-Hilfen kamen zeitnah"

Von der Terrasse aus ein traumhafter Sonnenuntergang.

Eine wichtige Stütze sei tatsächlich der Staat gewesen. "Wir haben die jeweiligen Corona-Überbrückungshilfen beantragt und innerhalb von einer Woche das Geld auch bekommen. Das ging wirklich alles zack, zack. Da kann sich wirklich kein Wirt beschweren." Auch die Auseinandersetzung mit den Anträgen verlief problemlos. "Unser Steuerberater hat uns da unterstützt." Kochs Devise: "Wenn man den Laden vor der Krise bereits im Griff hatte, schafft man es auch in schwierigeren Zeiten."

3G mittags - 2G abends

Einer der treuen Mitarbeiter: Stefan Grimm.

Die siebenmonatige Zwangspause der Gastronomie war für Georg Koch und seine Familie gleichzeitig eine Auszeit vom zeitintensiven Job. "Wir haben die Zeit genutzt, um einfach mal Wandern oder Spazieren zu gehen. Gleichzeitig haben wir aber den Kontakt zu unseren Angestellten gehalten und uns mit ihnen ausgetauscht." Inzwischen gilt übrigens für die Gäste vor Ort: Tagsüber 3G, abends 2G. "Wir haben uns für dieses Mischkonzept entschieden. Das wird auch gut angenommen." Sein Fazit zum Schluss: "Wir müssen einfach lernen, mit Corona zu leben. Das Schlimmste haben wir überstanden - man muss jetzt auch mal die Kirche im Dorf lassen und zuversichtlich in die Zukunft blicken." (mkr) +++


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