Die Edelstahlfertigung bei ACO Haustechnik soll durch den Neubau Beizhalle erweitert werden. - Visualisierungen: ACO Haustechnik

PHILIPPSTHAL (W.) ACO Haustechnik investiert in die Zukunft

Edelstahlfertigung in Philippsthal wird durch Neubau erweitert

18.11.21 - Große Investition für ACO Haustechnik in Philippsthal (Landkreis Hersfeld-Rotenburg): Insgesamt drei Millionen Euro investiert das auf Entwässerungstechnik spezialisierte Unternehmen in die Erweiterung der Edelstahlproduktion durch den Bau einer Beizhalle in der Marktgemeinde. Am Dienstag fand die offizielle  Grundsteinlegung dafür statt.

Mit dem Neubau reagiert das Familienunternehmen auf die gestiegenen Kundenbedürfnisse, individuelle Edelstahllösungen in der gesamten Wertschöpfungskette aus einer Hand am Markt anzubieten. Gleichzeitig investiert ACO in die Zukunft des Standortes und präsentiert sich als innovativer und attraktiver Arbeitgeber in Osthessen, erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Mit der Grundsteinlegung feierte ACO Haustechnik im Beisein vom Landrat Hersfeld-Rotenburg Torsten Warnecke und weiteren geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft einen weiteren Meilenstein für die Weiterentwicklung des Standortes in Philippsthal. Damit fällt der Startschuss für die Bauarbeiten. Bis Mitte 2022 soll das Vorhaben vollständig abgeschlossen sein. Der Spezialist für Entwässerungstechnik investiert in den Neubau drei Millionen Euro zur Erweiterung der Edelstahlfertigung und zur Sicherung der Arbeitsplätze am Standort.

Erhöhung der Flexibilität und Schonung der Umwelt

Von links nach rechts auf dem Foto zu sehen: Timo Heusner (Bürgermeister Philippsthal), ...Foto: ACO Haustechnik

Mit dem Ausbau in Philippsthal wird die Oberflächenbehandlung der Edelstahlprodukte direkt vor Ort möglich. Dadurch entfällt eine tägliche Anlieferung und Abholung der Produkte zur Weiterbehandlung. Das schont die Umwelt, reduziert die Verkehrsbelastung auf den Straßen und verkürzt die Lieferzeiten für die Kunden.

Da die Baustellen vor Ort oft eine schnelle Lieferung der Entwässerungstechnik wünschen, kann ACO durch die Erweiterung die Auslieferung um mehr als zehn Prozent beschleunigen. Zudem ist die neue Anlage so ausgelegt, dass auch auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Edelstahllösungen mit Sondermaßen berücksichtigt werden können. Mit Inbetriebnahme der Beizhalle kann somit die komplette Wertschöpfungskette abgebildet werden: von der Konstruktion, über alle Fertigungsschritte bis zum Versand. Auch für andere regional ansässige Betriebe besteht die Möglichkeit, ihre Edelstahlteile bei ACO zu beizen. Diese Option kann ein weiterer Vorteil für die Region sein, um kleinere Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen.

"Der geplante Erweiterungsbau zeigt beispielhaft auf, wie auch in ländlichen Regionen Unternehmen erfolgreich am Weltmarkt agieren können. Die Erweiterung der Edelstahlfertigung ist nicht nur wirtschaftlich konsequent, sondern auch nachhaltig und innovativ. Ich freue mich, dass ACO Haustechnik die Chancen, die in diesem Standort liegen, in dieser Weise sieht und nutzt", erklärt Landrat Torsten Warnecke.

"Innovativer und attraktiver Arbeitgeber für die Region"

Insgesamt 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten an den Standorten Philippsthal und Stadtlengsfeld (Thüringen). "Beide Standorte wurden in den letzten Jahren ständig modernisiert und fit für die Zukunft gemacht. Somit bietet das Familienunternehmen als Arbeitgeber viele Vorteile: neben Arbeitsplatzsicherheit, flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen, auch eine attraktive und moderne Unternehmenskultur, in der man für seinen Bereich die Möglichkeit hat, sich ständig weiterzuentwickeln", ergänzt das Unternehmen in der Pressemitteilung.

"Das Herz unseres Unternehmens sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als international, marktführendes Familienunternehmen bieten wir unseren Beschäftigten die Möglichkeit, schnell Verantwortung zu übernehmen und sich in breite Aufgabenspektren einzuarbeiten", sagt Peter Fröhlich, Geschäftsführer der ACO Haustechnik. "Die ACO Haustechnik wächst ständig weiter und wir sind immer auf der Suche nach neuen Talenten in der Region. Um diese Fachkräfte zu finden, müssen wir stetig an unserer Attraktivität als Arbeitgeber und an unserem Bekanntheitsgrad arbeiten, um auch in Zukunft unsere offenen Vakanzen optimal besetzen zu können", so Fröhlich. (kku)+++


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