Jörg Bennedik, Christof Coninx, Martina Völker, Renate Bennedik (vorn), Wilfried Sandlos, Renate Hohmann, Uwe Hohmann - Foto: Uwe Hohmann

BAD HERSFELD "Der Sommer meiner Mutter"

Bad Hersfeld liest ein Buch: Lesung in der Matthäuskirche

20.11.21 - Wegen der Corona-konformen Umsetzung fand die "Heeneser Lesung" in diesem Jahr wieder in der Matthäuskirche statt. Trotz der einschränkenden Pandemie-Gebote war die Veranstaltung vor Tagen ausgebucht. Moderator Uwe Hohmann und die Lesepaten Martina Völker, Wilfried Sandlos, Christof Coninx sowie Renate Hohmann befassten sich mit dem Leben des Autors Ulrich Woelk und lasen Passagen seines Romans.

Renate und Jörg Bennedik schenkten mit diesen Musikinstrumenten dem Leseabend eine besondere Atmosphäre des Hörens und persönlichen Nachdenkens. Zu den Stücken "Fly me to the Moon", "Blowing in the Wind", "Light my Fire" und "A Whiter Shade of Pale" führte Renate Bennedik den Roman treffend in die Gedanken der Komponisten und den gewollten Ausdruck ihrer Musik ein. Die Orgel-Interpretation zu "A Whiter Shade of Pale" war für die Zuhörer ein Höhepunkt der innerlichen Sammlung.

Bereits zum 8. Mal

Diese Lese- und Musikgruppe traf sich bereits zum 8. Mal innerhalb der Aktion "Bad Hersfeld liest ein Buch". Dahinter stehen Menschen unterschiedlichster Berufsherkunft.  "Mit Lesung sowie Musik entstehen Bilder in unseren Köpfen und wir entdecken Parallelen zu eigenen Lebenswelt. Es ist dabei immer schwierig, den Geschmack des Einzelnen zu treffen. Da man an einem solchen Abend einerseits – aus zeitlichen Gründen – weniger als 10 Prozent des Romans lesen kann, andererseits aber ein Bild im Kopf der Hörer entstehen soll", hatte Moderator Uwe Hohmann eine "durchgehende Linie" mit dem Ich-Erzähler (Protagonisten), dem 11-jährigen Tobias, ausgesucht.
 

Tobias und Rosa, Mondlandung und Liebe

Im Roman schlägt das Miteinander von Technik-, Zeit-, Liebes- und Emanzipationsgeschichte manchen Funken – der später zu einem nicht zu löschenden Feuer wird. "Diese Verknüpfungen gelingen dem Autor Ulrich Woel sensibel und leicht. Das Buch wechselt atmosphärisch unauffällig zwischen dem Blick von Kindern und der Erinnerung von Erwachsenen. Emotionen und Stimmungen sind in dieser Tragödie geschickt eingesetzt. Ulrich Woelk hält dabei den Lesern und damit uns den Spiegel vor die Augen."

Rosa ist die 13-jährige Tochter der Nachbarsfamilie: Eigenwillig und klug, bringt sie Tobias nicht nur Popmusik und Literatur bei, sondern gleichfalls Berührungen und Gefühle, die fast so spannend sind wie seine geliebte Raumfahrt. Nach Jahrzehnten ist Rosa eine erfolgreiche Schriftstellerin. Bei einer Buchlesung lässt sich Tobias sein Exemplar mit der Widmung "Von Rosa zu Rosetta" signieren. Der alte Tobias erkennt Rosa wieder – aber für Rosa bleibt er ein ihr unbekannter Wissenschaftler. (pm) +++


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