Jana Schimke zu Besuch am Pings Azubi-Kampus. - Fotos: MIT Hessen

FULDA Wohnkonzept als Vorbild

MIT und JU Hessen mit MdB Jana Schimke zu Besuch am Pings Azubi-Kampus

03.12.21 - Zur Kreisversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (kurz: MIT) Fulda war Jana Schimke, Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretende MIT Bundesvorsitzende, zu Gast in der Domstadt. In diesem Rahmen organisierte der Landesgeschäftsführer der MIT Hessen, Lukas Henke, zuvor einen gemeinsamen Besuch mit der Jungen Union (JU) Hessen beim pings AzubiKampus, um mit der Brandenburgerin das weit über die Region bekannte Vorzeigeprojekt im Bereich des Jugendwohnens zu besichtigen.

Zu Beginn begrüßte Steffen Kempa, Geschäftsführer von Kolping Jugendwohnen Fulda gGmbH, die als Betreiber des pings Azubi-Kampus fungieren und diesen gemeinsam mit dem Landkreis Fulda entwickelt und realisiert haben, die Gäste im modern eingerichteten Foyer. Der Begrüßung schloss sich eine kurzweilige Präsentation an, die den interessierten Zuhörern das Konzept von der Idee bis zur Umsetzung näher brachte. Dabei betonte Kempa immer wieder das Motto "Free, but not alone" (unabhängig, aber nicht alleine), um zu verdeutlichen, dass es bei pings nicht nur um die Bereitstellung von Wohnraum für Auszubildende geht, sondern auch Ansprechpartner für die jungen Menschen zu sein und diese mit einem vielseitigen Bildungsangebot auf das Leben fernab des Elternhauses vorzubereiten. Der anschließende Rundgang führt die kleine Delegation durch ein Muster-Zimmer und verschiedene Themenräume, die auf Anregungen der Bewohner gestaltet wurden. Dabei stellte Kempa die gute Nachfrage nach den Zimmern heraus, die sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass nicht nur bei der Einrichtung, sondern auch bei der Erstellung des Freizeit- und Bildungsprogrammes auf die Wünsche der Bewohner eingegangen wird.

"Kampus kann Vorbild für andere Regionen sein"

Im weiteren Verlauf kam auch der Fachkräftemangel zur Sprache, wozu Benedikt Stock, Referent für Wirtschaft und Finanzen im Landesvorstand der JU Hessen sowie JU Kreisvorsitzender in Fulda, anmerkte: "Für die zahlreichen Mittelständler in unserer Region ist der pings Azubi-Kampus ein absoluter Gewinn und stellt im Wettbewerb um die besten jungen Köpfe einen echten Vorteil dar. Es können nicht nur junge Menschen in der Region gehalten, sondern auch interessierte junge Menschen aus anderen Teilen des Landes ein attraktives Angebot gemacht werden." Dem schloss sich Lukas Henke an, der ergänzte: "Die Idee des pings Azubi-Kampus kann Vorbild für andere Region sein, um Schülern entscheidende Argumente zu liefern, sich für eine Ausbildung bei den heimischen Betrieben zu entscheiden und nicht zum Studieren fortzuziehen. Hier ist auch andernorts die Politik gefragt, gemeinsam mit regionalen Partnern attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen, um die jungen Menschen in der jeweiligen Heimat zu halten."

Der weitere Verlauf des Rundgangs führte die Gruppe in die Tagungsräume der Einrichtung, die mit modernster, multifunktionaler Ausrüstung auch sehr gefragt bei externen Gästen für Seminare und Meetings sind. Hier wurden noch die restlichen offenen Fragen besprochen sowie über den Stellenwert der dualen Ausbildung in unserer Gesellschaft debattiert. Schimke, die sich begeistert von dem in Fulda erfolgreich umgesetzten Konzept zeigte, unterstrich die Wichtigkeit der dualen Berufsausbildung und forderte die gleiche Wertschätzung wie für ein Studium, damit sich künftig wieder mehr junge Menschen für einen Ausbildungsberuf entscheiden. Der pings Azubi-Kampus, so die Bundestagsabgeordnete, biete jungen Menschen neben Wertschätzung auch noch Gemeinschaft und Spaß. (pm) +++


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