Der Lebensmittelkonzern Tegut ist auch über die Grenzen Osthessens verbreitet - Foto: tegut/Ben Pakalski

FULDA Dem Vertrauen der Kunden gerecht bleiben

Tegut veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

09.12.21 - Seit 40 Jahren verbinden Kunden mit dem Lebensmitteleinzelhändler Tegut in erster Linie Begrifflichkeiten wie "Bio", "Regionalität" und "Nachhaltigkeit". Woher dieses Image kommt, liegt auf der Hand: Tegut hat nicht nur bereits in den achtziger Jahren Bio-Produkte verkauft, als diese von anderen noch als Teil eines vorübergehenden Öko-Trends belächelt wurden. Mehr noch: Das Unternehmen geht wie kein zweites bis heute immer voran, wenn es darum geht, im Umgang mit den begrenzten Ressourcen unseres Planeten neue, nachhaltige Wege zu finden – und das aus voller Überzeugung. Auf einem fast 80-seitigen Nachhaltigkeitsbericht hat das Unternehmen jetzt erstmals die Aktivitäten rund um Nachhaltigkeit zusammengefasst, die aufzeigen, in welchen Bereichen sich das Unternehmen aktuell mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt.  

Der Nachhaltigkeitsbericht ist aber nicht nur eine aktuelle Bestandsaufnahme, er ist in erster Linie auch ein Wegweiser: Welchen Zukunftsfragen stellt sich das Unternehmen und an welchen Antworten wird in Bezug auf Verpackungen, Lieferketten und Energie bereits gearbeitet? Welche Werte, Grundsätze und Standards gelten für die Gestaltung des Sortiments und sollen in Zukunft gelten? Welche Ziele sind realistisch und bis wann? Geschäftsführer Thomas Gutberlet schreibt dazu in seinem Vorwort zum Nachhaltigkeitsbericht: "Wir versuchen, die von uns direkt beeinflussbaren Stellschrauben zu drehen, aber sind uns auch bewusst, dass wir nicht alle Punkte zur selben Zeit verändern können. Wir wollen die Möglichkeiten als Lebensmitteleinzelhändler nutzen, um die Bedingungen zu verbessern, ohne dabei die individuelle Entscheidungsfreiheit beim Einkaufen zu beschränken. Unsere Aufgabe ist es, Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit für unsere Produkte in Einklang zu bringen, ohne den Preis für alle Beteiligten aus den Augen zu verlieren. Schauen wir an die Anfänge der Wertschöpfungskette, können wir auch als Mittler die Anbauweise, den Aufbau naturnaher bis biologische Erzeugung voranbringen und Wissen weitergeben, sowie monetäre Anreize setzen."

Das Unternehmen sieht diesen ersten Nachhaltigkeitsbericht als Startschuss, in allen Unternehmensbereichen Wege zu erarbeiten, die mittelfristig zu den großen Zielen der Klimaneutralität hinführen. Er soll Aufschluss darüber geben, was dem Unternehmen wichtig ist und identifizieren, in welchen einzelnen Bereichen Stellschrauben gedreht werden können, um messbare Ziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu definieren und erreichbar zu machen. Insgesamt wurden 36 Nachhaltigkeitsziele aus den Themenbereichen Sortiment, Klima und Energie, Kreislaufschließung und gesellschaftlicher Zusammenhalt definiert, mit denen die "tegutianer" dem Vertrauen der Kunden gerecht bleiben wollen. Verantwortlich für den Tegut Nachhaltigkeitsbericht sind der Leiter des Qualitätsmanagements Fritz Konz und die Nachhaltigkeitsmanagerin Stella Kircher, die sich vorgenommen haben, den Nachhaltigkeitsbericht ab sofort alle zwei Jahre zu veröffentlichen. In der Zwischenzeit sollen die identifizierten Stellschrauben zusammen mit den Fachbereichen angegangen und bearbeitet werden, um die Ziele zu erreichen. (pm) +++


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