Der aktuelle Vorstand der IG Münsterfeld – rechts Vorsitzender Peter Uth (UTH GmbH), Zweiter von links stellvertretender Vorsitzender Simon Weber (bytewerk), links Schriftführer Winfried Jäger (DAFKS) und Zweiter von rechts Florian Heil (OREXES) – zusammen mit Stadtbaurat Daniel Schreiner (Mitte). In Abwesenheit gewählt wurde Kassiererin Edith Mause (Geist und Sendung). - Foto: IG Münsterfeld

FULDA Bewährte und neue Gesichter im Vorstand

Mitgliederversammlung der IG Münsterfeld: Stadtbaurat steht Rede und Antwort

30.12.21 - Wenn die Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) Münsterfeld Arbeiten und Leben in Fulda e.V. auf die Jahre 2020 und 2021 zurückblicken – dann ist da natürlich Bedauern, dass zahlreiche Veranstaltungen pandemiebedingt nicht stattfinden konnten. Bei der Mitgliederversammlung, die in den Räumlichkeiten des Maschinenbauers UTH GmbH beziehungsweise per Video-Konferenz stattfand, konnte der Verein aber auch von zahlreichen Neuerungen und Projekten berichten: So verfolgt man die Planungen der Stadt Fulda zur Verlagerung des Wertstoffhofes, den Verkehrsflächen als Fortführung der Münsterfeldallee oder der Ausweisung zusätzlicher Gewerbeflächen. Zentrales Thema der Versammlung war außerdem die Vorstandswahl: Peter Uth, Geschäftsführer der UTH GmbH, wurde wie die meisten Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt. Neuer zweiter Vorsitzender der aktuell rund 40 Mitglieder umfassenden Interessengemeinschaft ist Simon Weber (bytewerk), Schriftführer Winfried Jäger (DAFKS) und Kassiererin Edith Mause (Geist und Sendung) bleiben im Amt. Neuer Beisitzer ist Florian Heil (OREXES).

Die von der Stadt Fulda veröffentlichten Vorhaben "Erweiterung Gewerbepark Münsterfeld" und die "14. Änderung des Flächennutzungsplanes" sowie kursierende Gerüchte haben, so Uth, die Mitglieder teilweise verunsichert. Stadtbaurat Daniel Schreiner nahm die Einladung der IG Münsterfeld gerne an und stand in der Sitzung zu den Themen ausführlich Rede und Antwort. Von den Mitgliedern wurde deutlich gemacht, dass die geplanten Maßnahmen in der Umsetzung dem hohen Niveau des Quartiers Münsterfeld adäquat angepasst sein müssen und keine nennenswerten Beeinträchtigungen durch Emissionen durch die Aufbereitungsanlagen erfolgen dürfen. Die vielen Grünflächen und vor allem der Münsterfeldpark seien eine Bereicherung, die von Beschäftigten und Bewohnern im Münsterfeld, aber auch Bürgern aus Haimbach und Maberzell gerne genutzt würden. "Doch machen zunehmend Hundekot auf Wegen und Rasen sowie Müll diese Flächen für uns stetig unattraktiver", so Peter Uth, der weiter ausführt: "Beschwerden wegen fehlender Müllbehälter und einigen verantwortungslosen Hundehaltern, die oft von außerhalb mit dem Pkw kommen, häufen sich. Das treibt uns nun schon länger um. Es besteht dringender Handlungsbedarf." Nach einhelliger Diskussion darüber sagte Stadtbaurat Schreiner zu, die Aufstellung von Müllbehältern sowie ein konsequenteres Vorgehen bei Hundehaltern durch die Ordnungsbehörde zu prüfen.

IG-Vorsitzender Peter Uth informierte ebenfalls über den aktuellen Stand beim Thema E-Ladesäulen fürs Münsterfeld. Zur Installation von E-Ladesäulen hatte die IG Münsterfeld im Frühjahr 2021 eine Umfrage unter den Mitgliedern angestoßen, um den Bedarf bei den ansässigen Unternehmen, Einrichtungen, Behörden und Vereinen zu klären. "Da ist eine ganze Menge zusammengekommen – die Nachfrage ist erstaunlich groß", berichtete Peter Uth. Einige Unternehmen hätten bereits eigene E-Ladesäulen im Hof, eine ganz neue Situation – seit November 2021 – werden auch Ladesäulen für das Gewerbe staatlich gefördert. Hier riet der Vorstand dazu, schnell zu sein – die Fördertöpfe seien begrenzt. Eine erste Bewilligung läge bei einem Mitgliedsunternehmen im Münsterfeld bereits vor. Mit Stadtbaurat Daniel Schreiner tauschte man sich außerdem auch über mögliche Standorte und Modalitäten für Schnelladestationen aus. Die Stadt habe eine Studie in Auftrag gegeben, die es noch auszuwerten gelte. Hier gäbe es noch einige Hürden, das Thema werde mit dem Ziel einer Lösung weiter verfolgt.

Bereits 2019 hatte die IG Münsterfeld begonnen, ihre Homepage zu überarbeiten. Die Umstellung von ICT auf Multipage sei erfolgreich gewesen und biete viele Vorteile, berichtete Peter Uth. Auch die Einführung des monatlichen Newsletters, in dem aktuelle Informationen zusammengefasst und Mitgliedsbetriebe oder - organisationen vorgestellt werden, sei sehr begrüßt worden. Nun gehe es darum, die Möglichkeiten, die Multipage biete, auch für die Zukunft intensiv zu nutzen. 2020 und 2021 standen unter anderem die Fertigstellung und Übergabe des Fußund Radwegs im Münsterfeld auf dem Plan. Außerdem berichtete Uth von einer erfolgreichen Impfaktion, die seitens der Mitglieder rege und dankend angenommen wurde.

Für 2022 wünschte sich der IG-Vorsitzende, dass Veranstaltungen endlich wieder "möglichst regulär" stattfinden können. Peter Uth abschließend: "Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit dem neu formierten Vorstand und bin mir sicher, dass wir interessante Aktionen und attraktive Veranstaltungen im Münsterfeld planen werden." (pm) +++


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