Ab Sonntag, 2.1.22 gilt der Landkreis Fulda als Corona-Hotspot - Symbolbild: pixabay

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Fulda gilt ab Sonntag als Corona-Hotspot - verschärfte Regeln

02.01.22 - Neues Jahr, aber "alte" Pandemiesituation: wieder einmal ist Fulda in Hessen Spitzenreiter, was die Corona-Infektionen angeht und muss erneut mit einer Verschärfung des Maßnahmenkatalogs zur Eindämmung rechnen. Mit einer Inzidenz von 385,6 liegt die Barockstadt ganz vorn im Vergleich aller hessischen Kommunen, gefolgt von den Städten Offenbach mit 288,8 und Frankfurt mit 272,2.

Wie viele Neuinfektionen es mit der Virusvariante Omikron derzeit gibt, ist unklar ...O|N-Archivbild

Wenn man bedenkt, dass "zwischen den Jahren", während der Feiertage und zum Jahreswechsel die Gesundheitsämter, viele Arztpraxen und Testzentren geschlossen sind und deshalb mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist, können die derzeit ausgewiesenen Daten nur ein unvollständiges Bild zeigen. Die tatsächlichen Zahlen werden wir wohl erst im Lauf der kommenden Woche erfahren. Auch wie viele der Betroffenen mit der Omikron-Variante des Virus infiziert sind, ist aktuell unklar.

Die Inzidenz lag in Fulda am Donnerstag mit 364,1 zum ersten Mal über der 350er-Schwelle und stieg am Freitag auf über 400. Heute an Neujahr ist sie mit 385,6 zwar etwas gesunken, doch die 350-Marke war den dritten Tag in Folge überschritten, also greift die Hotspot-Regelung.

Das hessische Sozialministerium weist folgerichtig den Landkreis Fulda ab Sonntag als einzigen Kreis in Hessen aus, der derzeit unter diese Hotspot-Regelung fällt. Das bedeutet, dass generell strengere Zugangsregeln gelten -  konkret Maskenpflicht in der Innenstadt, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, zusätzliche Tests für Geimpfte im Restaurant oder im Freizeitbereich. Der Landkreis Fulda muss die einzelnen Maßnahmen noch konkretisieren. Sobald die Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 350 liegt, greifen vor Ort zusätzliche "Hotspot-Regelungen" ab dem nächsten Tag. Nach fünf Tagen unterhalb der Grenze fällt die Region wieder aus der Regelung hinaus. Die Zuordnung am Berichtstag bezieht sich also immer auf die registrierten Inzidenzen der drei oder fünf Tage davor.

Dagegen ist die Hospitalisierungsinzidenz in Hessen konstant geblieben. Nach Angaben des Sozialministeriums lag der Wert am Samstag bei 3,1 - nach ebenfalls 3,1 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu in Kliniken aufgenommen wurden. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3,04 gelegen. (ci)+++


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