Im Bistum Fulda waren die Sternsinger in diesem Jahr in kleinen Gruppen – und häufig auch als Geschwisterpaare – mit Maske und Abstand unterwegs. Dazu gibt es Alternativen wie etwa Segensaufkleber und Spendenbriefe. - Fotos: Bistum Fulda / Burkhard Beintken

REGION Aktion im Internet bis Februar

Mit Maske und digitaler Spendendose: Sternsinger unterwegs im Bistum Fulda

DreikönigssingenIn diesem Jahr läuft die 64. Auflage des Dreikönigssingens. Die Sternsinger-Aktion ist mittlerweile die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Rund 1,23 Milliarden Euro sammelten die Sternsinger seit dem Aktionsstart, mehr als 76.500 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden in dieser Zeit unterstützt. Bei der 63. Aktion zum Jahresbeginn 2021 kamen aus rund 8.000 Pfarrgemeinden trotz Corona-Pandemie und Lockdown rund 38,2 Millionen Euro zusammen. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration. Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

11.01.22 - Neben Stern, Spendenbox und Segen waren und sind die Sternsinger in diesem Jahr auch mit Maske und Abstand im Bistum Fulda unterwegs. Wo Hausbesuche aufgrund der Pandemielage auch unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandvorschriften nicht möglich sind, gab und gibt es Alternativen: Die Aktion "Dreikönigssingen 2022" läuft noch bis zum 2. Februar – auch mit einer digitalen Spendendose. 

Schon zum 64. mal läuft sie derzeit, die Aktion "Dreikönigssingen" des Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ): Die Sternsinger bringen Gottes Segen an und in die Häuser und sammeln Spenden für Kinder in Not.

Die diesjährige Aktion steht unter dem Motto "Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit". Wo Hausbesuche der Sternsinger aufgrund der Pandemielage auch unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandvorschriften nicht möglich sind, wurden in manchen Pfarrgemeinden sogenannte Segenspakete mit Segensaufkleber, Gruß und Spendenbitte in die Briefkästen eingeworfen oder digitale Sternsinger-Besuche aufgenommen, die sich die Gemeindemitglieder dann zu Hause anschauen konnten.

Für das Bistum Fulda haben Weihbischof Professor Karlheinz Diez und Jugendpfarrer Alexander Best die Aktion in der vergangenen Woche mit einer kleinen Aussendungsfeier in der Stadtpfarrkirche St. Crescentius in Naumburg offiziell gestartet und stellvertretend für die vielen engagierten Jungen und Mädchen einige Sternsingerinnen und Sternsinger gesegnet.

Wegen der Corona-Pandemie dauert die Aktion in diesem Jahr noch bis zum 2. Februar. Dabei können auf der Website des Kindermissionswerk "Die Sternsinger" über eine digitale Spendendose Beträge gespendet werden: www.sternsinger.de. (pm) +++


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