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Rund 1.000 Corona-Patienten kamen am Mittwoch in ein Krankenhaus - Symbolbild: O|N

REGION Fulda weiterhin auf Höchststand

So viele Neuinfektionen wie nie! So sieht es in den Landkreisen aus

13.01.22 - Höchststand: Das Robert-Koch-Institut meldet so viele Infektionen an einem Tag wie nie zuvor. Insgesamt wurde bei 81.417 Personen in der Bundesrepublik am Mittwoch das Corona-Virus neu nachgewiesen, die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 427,7. 316 Erkrankte starben, die Zahl der Toten steigt damit auf 115.051.

Situation in (Ost-) Hessen

Auch in Hessen infizierten sich mehr Menschen als sonst mit dem Virus. 7.895 Personen wurden positiv mittels PCR getestet, 15 Menschen starben. Im Landkreis Fulda, der aktuell Platz 4 im hessenweiten Ranking belegt, wurden an einem Tag 365 Menschen positiv getestet, es gab drei Todesopfer. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 534,5. Vergleichsweise viele Fälle (über 100 in den letzten 14 Tagen) gab es in der Stadt Fulda (797), in Hünfeld (117), Neuhof (107), Hofbieber (113), Petersberg (175), Eichenzell (192) und Großenlüder (116). Das Schlusslicht bildet die Gemeinde Rasdorf mit 22 Neuinfizierten.

Wichtig

Der Wohnort ist in vielen Fällen nicht der Infektionsort. Daher ist aus diesen Zahlen keine Infektionswahrscheinlichkeit im Bereich einer Gemeinde oder Stadt ableitbar. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ist immer an solchen Orten besonders gegeben, an denen der Abstand nicht eingehalten werden kann, keine Masken getragen werden, nicht gelüftet wird oder an dem sich symptomatische Personen aufhalten.

Mit 187 neuen Fällen sowie zwei weiteren Toten steigt auch die Fallzahl im Landkreis Hersfeld-Rotenburg rasant auf eine 7-Tages-Inzidenz von 335,8. Knapp darunter liegt, mit einem Wert von 327,0 der Vogelsbergkreis. Hier wurden 112 neue Fälle registriert.

Tests könnten knapp werden

Der Leiter des Corona-Krisenstabes in Deutschland, Generalmajor Carsten Breuer, befürchtet nun einen Engpass der Tests. Aufgrund der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante und der steigenden Fallzahlen geht er davon aus, dass die Testkapazitäten bald erschöpft sein könnten. Aus diesem Grund gibt er an: "Wir werden mit Sicherheit wie bei allen knappen Ressourcen Kapazitäten bündeln müssen, wo es erforderlich ist. Sobald es irgendwo eng wird, muss ich priorisieren. Da haben Beschäftigte in der kritischen Infrastruktur Vorrang." (le) +++


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