Als Grund für die Empfehlung nennt die STIKO die erneut rasant ansteigenden Zahlen durch die Omikron-Variante und die daraus drohende Überlastung der Kliniken an. - Symbolbild: O|N / Henrik Schmitt

REGION Wegen steigender Zahlen

STIKO empfiehlt die Boosterimpfung für alle Menschen ab 12 Jahren

14.01.22 - Am heutigen Donnerstag, den 13. Januar 2021 hat die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Impfempfehlung erneut angepasst. Sie empfiehlt nun auch eine Auffrischungsimpfung gegen das Corona-Virus, den sogenannten Booster, für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren. Zuvor war der Booster zunächst für Risikogruppen und in einem zweiten Schritt erst für Menschen ab 18 Jahren empfohlen worden.

Als Grund für die Empfehlung nennt die STIKO die erneut rasant ansteigenden Zahlen durch die Omikron-Variante und die daraus drohende Überlastung der Kliniken an. 12 bis 17-Jährige können sich ab sofort frühestens drei Monate nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung boostern lassen. Empfohlen wird der auf mRNA basierende Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer in der für jugendliche Menschen angepassten Dosis von 30µg.

"Jetzt haben alle Gewissheit"

Studien haben gezeigt, dass die Schutzwirkung auch in der Altersgruppe von 12 bis 17 nach einigen Monaten nachlässt. Hier machen auch die jungen Menschen leider keine Ausnahme. Durch den Immune escape, den Omikron bedingt, ist der Schutz zweier Impfungen vor einer symptomatischen Infektion nach kurzer Zeit nicht mehr ausreichend.

Ziel ist neben dem Individualschutz des Impflings auch der Schutz der Gesamtbevölkerung, da man mit ausreichendem Impfschutz das Virus nicht im gleichen Maße übertragen kann, wie eine ungeimpfte Person. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht die neue Empfehlung positiv: "Jetzt haben alle Jugendlichen und ihre Eltern Gewissheit: Auch bei Zwölf- bis 17-Jährigen ist Boostern empfehlenswert." An Impfreaktionen erwartet man seitens der STIKO ähnlich wie bei über 18-jährigen milde Allgemeinsymptome. Die Impfstoffe haben in vielen Studien zuvor ihre Sicherheit und den hohen Kosten/Nutzen Vorteil bewiesen.

Jugendliche tragen viel Last in der Pandemie

Jugendliche Menschen haben ein eher geringes Risiko für einen schweren Corona-Verlauf. Dennoch wurden zu Beginn der Pandemie Schulen geschlossen, während Fabriken geöffnet blieben. Auch die Boosterempfehlung ist ein neuerlicher Baustein im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus und gegen die Überlastung der Krankenhäuser. Dieser ist weiterhin notwendig, um Alte und Vorerkrankte zu schützen, die sich bis heute noch nicht gegen das Coronavirus haben impfen lassen. (ab) +++


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