Gute geschäftliche Entwicklung der VR Bank HessenLand im Jahr 2021 - Foto: privat

ALSFELD Bilanz

Höheres Wachstum als erwartet bei der VR Bank HessenLand im Jahr 2021

22.01.22 - Die VR Bank HessenLand verzeichnet in allen wichtigen Geschäftsfeldern ein deutlich höheres Wachstum als erwartet, erklärt der Vorstand bei Vorlage der Bilanz zum 31.12.2021.

Das betreute Kundenvolumen wuchs um 226 Mio. Euro auf über 3,3 Mrd. Euro. Dabei erreichten das Kreditneugeschäft sowie das Anlage- und Vorsorgegeschäft historische Bestmarken. Dank der politischen Unterstützung blieb die Bank während der Pandemie bisher von Insolvenzen verschont. Die persönlich-digitale Beratung via [email protected] hat sich während der Pandemie als Erfolgsfaktor erwiesen. Durch technische und organisatorische Veränderungen ist es gelungen, dass fast 80% der Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz völlig flexibel wählen können.

Vorstandsvorsitzender Helmut Euler erläutert, dass die aktuellen Rahmenbedingungen im Vergleich "vor Corona" (2019) zu markanten Veränderungen im Kundenverhalten führten, unter anderem: Kontaktlose Zahlungen + 299%, Inanspruchnahme der Geldautomaten – 30%, Banking-App-Nutzer + 48%, Anrufaufkommen im KundenServiceCenter + 18%, Einkäufe über Amazon + 55%. Darüber hinaus boomt das Wertpapierdienstleistungsgeschäft. Die Bank hat 1.135 Neukunden gewonnen und 2.834 Wertpapiersparverträge abgeschlossen. Hervorzuheben ist nach Angaben von Euler die sehr erfolgreich eingeführte Vermögensverwaltung, die mit einer guten Performance punktete.

Bei aller Notwendigkeit die Digitalisierung voranzutreiben, müssen nach Auffassung des Vorstandes auch die wichtigen Standorte fit für die Zukunft gemacht werden. Anfang 2024 sollen sämtliche Investitionen abgeschlossen sein. Mit der Einweihung der neuen "BeratungsZentren" in Stadtallendorf/Neustadt und im "Schwalm-Carree" in Treysa wurden bereits wichtige Meilensteine beschritten. Die grundlegende Renovierung in Alsfeld findet im laufenden Jahr ihren Abschluss. Dem folgen Veränderungen im "BeratungsZentrum Kirchhain" und der Neubau in Homberg/Ohm.

"Sämtliche Tochtergesellschaften der Bank erreichten Umsatz- und Ergebniszuwächse. Die Ertragslage der Bank zeichnet sich, wie in den Vorjahren, durch eine überdurchschnittliche Wirtschaftlichkeit aus. Mit einer Aufwands-Ertragsrelation von 52,8% befindet sich die Bank im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt an der Spitze. Das Eigenkapital erhöhte sich insbesondere durch die gute Gewinnthesaurierung um 17 Mio. Euro auf insgesamt 226 Mio. Euro, so dass wir vor steigenden Eigenkapitalanforderungen der Bankenaufsicht gut gerüstet sind", erklärt Vorstandskollege Ralph Kehl.

So hat die Bankenaufsicht vor wenigen Tagen eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach die Banken, insbesondere für wohnwirtschaftliche Kredite, deutlich mehr Eigenkapital als bisher vorhalten müssen. "Mit der Maßnahme will man unabhängig vom allgemeinen Zinsmarkt eine Zinserhöhung bewirken, um die Immobilienpreisentwicklung einzudämmen. Diese Regulierungsmaßnahme bindet bei uns ca. 20 Mio. Euro Eigenkapital, also mehr als das Jahresergebnis 2021", so Kehl. Dank der guten Eigenkapitalausstattung lassen sich die höheren Anforderungen ohne Weiteres darstellen.

Die 40.830 Mitglieder sollen auch in diesem Jahr mit einer Dividende von 3% am Unternehmenserfolg beteiligt werden. +++


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