Mit diesem Fahndungsfoto wird die Bevölkerung um Mithilfe gebeten: Wer kann Hinweise zu einem Vorfall am Dienstagabend in Neuhof geben? - Foto: Privat

NEUHOF "Wir sind weltoffen und vielfältig"

Gemeinde Neuhof zahlt 1.000 Euro für Hinweise zum Hakenkreuz-Vorfall

30.01.22 - Bezugnehmend zur Meldung von Freitagnachmittag, laut der zwei Personen (ein Erwachsener und ein Kind) mit einer Hakenkreuz-Fahne durch Neuhof gelaufen sein sollen, bezieht die Gemeinde am Samstagmorgen Stellung. "Wir sind zutiefst entrüstet über die Vorkommnisse am Abend des 25. Januars", schreiben Bürgermeister Heiko Stolz, Jürgen Jordan (Vorsitzender der Gemeindevertretung) und Ulrich Möller (Leiter des Ordnungsamtes) in einer Mitteilung an die heimischen Medienvertreter.

Heiko Stolz, der Bürgermeister von Neuhof, ist entsetzt. Archivfoto: O|N/Carina Jirsch

Ulrich Möller, Leiter des Ordnungsamtes Archivfoto: O|N/Henrik Schmitt

"In der Woche des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus unter den auf halbmast wehenden Fahnen Hessens, Deutschlands und Europas mit einer Hakenkreuzflagge zu posieren und diese auch noch einem Kind beziehungsweise Jugendlichen umzuhängen zeugt von großer Respektlosigkeit, Verantwortungslosigkeit und einem äußerst eingeschränkten politischen Horizont. Wir als Gemeinde Neuhof sind weltoffen und vielfältig. Wir behandeln alle Menschen dieser Erde mit großer Würde und Respekt. Deshalb distanzieren wir uns vollständig von dieser Tat", erklärt die Gemeinde Neuhof. 

Das Hakenkreuz als Symbol des Nationalsozialismus darf in Deutschland nicht verbreitet oder öffentlich verwendet werden. Durch die eindeutigen Bezüge zum Nationalsozialismus ist das Hakenkreuz in all seinen Ausführungen strafbar.

1.000 Euro für Hinweise

Die Gemeinde hat nun eine Belohnung ausgesetzt: "Wir haben diesen Vorfall zur Anzeige gebracht und die Polizei ermittelt bereits. Für sachdienliche Hinweise sind wir sehr dankbar. Hierfür setzen wir eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus. Unsere Gesellschaft darf ein solches Verhalten nicht akzeptieren und muss mit allen verfügbaren Mitteln eines Rechtsstaats dagegen vorgehen." (nb/pm) +++

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