In Fulda ist die Versorgung durch Hausarztpraxen aktuell nur schwer leistbar. - Symbolbild: Pixabay

FULDA Schicken Sie uns Ihre Erfahrungen!

Angespannte Lage in Hausarztpraxen: "Was soll der kleine Bürger da nur tun?"

09.05.22 - Die Situation in Fuldas Hausarztpraxen ist bekannt und angespannt. Nach mehreren Auflösungen, teils durch Ruhestände, ist die Versorgung nur schwer zu leisten. Viele Bürger sind derzeit auf der Suche nach einer neuen Betreuung und auch die, die das Glück einer Versorgung genießen, klagen über katastrophale Bedingungen. Die Kassenärztliche Vereinigung sieht allerdings kein Problem, laut dieser sei Fulda überversorgt.

"Ich weiß ja nicht, was in letzter Zeit im Landkreis Fulda so los ist, aber die ärztliche Versorgung lässt hier immer mehr zu wünschen übrig. Ich bin auf Medikamente angewiesen, die alle drei Monate durch eine Blutuntersuchung kontrolliert werden müssen. Meine ehemalige Hausärztin Frau Dr. Franz schloss ja, wie Ihre Redaktion bereits berichtet hat, in einer Nacht- und Nebelaktion ihre Praxis. Seitdem versuche ich verzweifelt, einen neuen Hausarzt zu finden. In jeder von mir kontaktierten Praxis habe ich eine Absage erhalten. Eine Arztpraxis ist sogar so dreist, ihre Patienten nach der Postleitzahl auszuwählen. Ich kann diese Zustände nicht mehr länger hinnehmen und ich bin überzeugt davon, dass es vielen anderen Menschen auf der Suche nach einem neuen Hausarzt genauso geht", mit diesen Worten wendete sich eine Leserin an unsere Redaktion. 

Wir sind uns sicher, dass sie mit ihrer Aussage vollkommen richtig liegt und sind daher nun auf der Suche nach Erfahrungen der Fuldaer und Fuldaerinnen mit diesem Thema. Senden Sie uns gerne ihre Geschichte an [email protected]


Thema im Ausschuss

Die SPD/Volt-Faktion im Stadtparlament erklärte in einer Pressemitteilung: "Wir fordern die Kommunalpolitik auf, das Angebot von Dr. Jörg Simon anzunehmen und sich mit den Vertretern der Ärzteschaft an einen Tisch zu setzen, um nach zukunftsträchtigen Lösungen für die Ärztliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Dieser Runde Tisch wird in der Anfangszeit regelmäßig tagen müssen und sollte nicht nur vom hauptamtlichen Magistrat, sondern mit Vertretern aller Fraktionen besetzt sein. Ein erstes Thema müsste sein, in welchen Schritten ein oder mehrere kommunale hausärztliche Medizinische Versorgungszentren errichtet werden können. Das Thema darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern es ist schnell zu handeln!" (mi) +++

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