Teilnehmen können Bergmähwiesen ab einer Höhenschichtlinie von 350 Metern aus den Großgemeinden Grebenhain, Herbstein, Schotten, Freiensteinau, Ulrichstein, Feldatal, Schwalmtal, Lautertal und Lauterbach. - Archivfoto: O|N/Dieter Graulich

REGION VB Antragsschluss am 23. Mai

Bergmähwiesen-Meisterschaft geht in die nächste Runde

09.05.22 - Zum vierten Mal nun stehen Arnika, Goldhafer, die Türkenbundlilie und bis zu 60 weitere verschiedene Arten im Fokus – denn unter Federführung des Vogelsbergkreises mit seinem Amt für Wirtschaft und den ländlichen Raum und der Kooperation mit der Nachhaltigkeitsinitiative von Schwälbchen, Hassia und REWE sowie dem Naturschutzgroßprojekt Vogelsberg findet wieder die Bergmähwiesen-Meisterschaft statt. Auch der Kreisbauernverband und Naturschutzverbände beteiligen sich an der Meisterschaft.

"Mit den Bergmähwiesen-Meisterschaften im Vogelsberg sollen die Verdienste der Landwirte gewürdigt werden, die es verstehen, mit ihrer Arbeit die Vogelsberger Kulturlandschaft mit den artenreichen Wiesen und Weiden so zu bewirtschaften, dass diese bei einer akzeptablen Futterleistung zugleich eine hohe Artenvielfalt aufweist", sagt Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak, der als zuständiger Dezernent verantwortlich zeichnet. Bergmähwiesen-Meister wird also der Betrieb, dem es am besten gelingt, auf seiner Wiese ein Gleichgewicht aus guter landwirtschaftlicher Nutzbarkeit und einem hohen ökologischen Wert zu erreichen. 

Leistung der Landwirte rückt in den Fokus

Auch macht die Bergmähwiesen-Meisterschaft darauf aufmerksam, dass auf den artenreichen Wiesen im Vogelsberg gesunde und wohlschmeckende Lebensmittel erzeugt werden. Es soll weiterhin vermittelt werden, dass die Landnutzer einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität leisten, mit ihrer Arbeit die Landschaft prägen und somit auch die regionale Wertschöpfung stärken.

Teilnahmevoraussetzungen für die Bergmähwiesen-Meisterschaft

Teilnehmen können Bergmähwiesen ab einer Höhenschichtlinie von 350 Metern aus den Großgemeinden Grebenhain, Herbstein, Schotten, Freiensteinau, Ulrichstein, Feldatal, Schwalmtal, Lautertal und Lauterbach.

Flächen, die in den letzten fünf Jahren bereits einen Preis erhalten haben, sind ausgeschlossen. Antragschluss ist Montag, 23. Mai. Die Teilnehmenden sollten landwirtschaftliche Betriebe im Haupt-, Zu-, oder Nebenerwerb mit Grünland sein. Weiterhin sollten die Wiese blüten- und artenreich sein sowie der Aufwuchs im landwirtschaftlichen Betrieb genutzt werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die ersten 30 Anmeldungen werden in jedem Fall berücksichtigt.

Auch in diesem Jahr stehen Preisgelder zur Verfügung, und ausgelobt werden der 1. bis 3. Platz und die artenreichste Fläche.

Anmeldungsformulare sind auf den Internetseiten des Vogelsbergreises unter Bürger-Service, Landwirtschaft und Landschaftspflege und auf der Seite des Naturschutzgroßprojektes zu erhalten. https://www.vogelsbergkreis.de/buerger-service/landwirtschaft-landschaftspflege/ (pm) +++


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