Die Rettung durch den Kofferraum - Fotos: Dieter Graulich

HERBSTEIN "Tolle Zusammenarbeit"

Feuerwehr übt Technische Hilfeleistung: zwei Personen gerettet

11.05.22 - Die Lockerung der Schutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie lässt inzwischen auch wieder den Übungsbetrieb bei der Freiwilligen Feuerwehr zu. Es seien zwar weiterhin Hygienemaßnahmen zu beachten, wie zum Beispiel das Tragen von Schutzmasken auf engem Raum, aber dies sei kein Problem. So stand jetzt eine gemeinsame Übung der Freiwilligen Feuerwehr Herbstein mit dem DRK Ortsverein Lauterbach, unterstützt vom Rettungsdienst Mittelhessen auf dem Programm. Speziell ging es dabei um Technische Hilfeleistung nach einem Unfall mit Rettung und Bergung von Verunfallten sowie deren Versorgung und Übernahme durch den Rettungsdienst.

Die Einsatzkräfte

Auf dem Bauhof der Stadt wurde dazu ein Unfall mit zwei Kraftfahrzeugen simuliert, bei dem zwei Personen aus einem Fahrzeug gerettet werden mussten. Erschwert wurde das Ganze noch, dass das Fahrzeug auf der Fahrerseite lag. Kurz nach der Alarmierung trafen dann das Hilfeleistungsfahrzeug (HLF 16/20) der Feuerwehr und zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes ein. Inaugenscheinnahme der Unfallstelle, kurze Lagebesprechung mit Einweisung der Einsatzkräfte, Absicherung der Unfallstelle, Sicherung des Unfallfahrzeuges folgten nahtlos Hand in Hand. Einer Erstversorgung durch Feuerwehr und Rettungsdienst folgte die schonende Bergung der Verunfallten aus dem Fahrzeug. Beratung und Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte dabei durch den Rettungsdienst. Eingesetzt wurden die hydraulischen Spreizer und Rettungsscheren sowie weitere Hilfsmittel aus dem HLF 16/20.

Die Rettungsschere im Einsatz

Während der ansprechbare Beifahrer relativ schnell über die hintere Sitzbank und durch den Kofferraum gerettet wurde, dauerte es doch fast eine halbe Stunde, bis der Fahrer dem Rettungsdienst zum Abtransport übergeben werden konnte.

Nach diesem ersten Szenario hatte HLF Gruppenführer Kevin Ruhl noch eine weitere Unfallsituation vorbereitet. Dabei war eine Person bei einem Frontalzusammenstoß im PKW eingeklemmt, da der Motor in Richtung Innenraum geschoben worden war. Auch waren Hydraulische Rettungsschere und Spreizer im Einsatz.

Bei der Abschlussbesprechung zeigten sich Kevin Ruhl sowie Paul Schimanski vom Rettungsdienst sehr zufrieden vom Ablauf der Übung. "Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt", so das Fazit der beiden Verantwortlichen. Bereits am Vortag hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den theoretischen Teil der Übung anhand der Feuerwehrdienstvorschrift besprochen. An der Übung beteiligten sich rund 20 Einsatzkräfte von der Freiwilligen Feuerwehr und zehn von DRK und Rettungsdienst. (gr) +++


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