Es konnten einige Affenpocken-Infektionen bei Menschen nachgewiesen werden. - Symbolbild: Pixabay

REGION Symptome meist zwei Wochen nach Ansteckung

Affenpocken - das steckt genau hinter der Viruserkrankung

21.05.22 - In Großbritannien kam es zu einem ungewöhnlichen Ausbruch von Affenpocken. Bei Affenpocken handelt es sich um eine Viruserkrankung, die - wie der Name sagt - bei Affen auftritt. Affenpocken gehören zu den sogenannten Zoonosen, das heißt, dass sie von einem Tier auf den Menschen übertragbar sind, hier aber zumeist eine sehr milde Erkrankung auslösen. Prinzipiell ist auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich, jedoch relativ selten.

Nach zunächst in Großbritannien gemeldeten Fällen geben auch Behörden in Spanien und Portugal - und jetzt auch Deutschland (O|N berichtete) das Auftreten der Krankheit bekannt. Laut den Gesundheitsbehörden litten die Patienten unter lediglich milden Symptomen. Auffällig ist der Übertragungsweg. Affenpocken werden zumeist über die Luft übertragen. Bei den meisten Betroffenen handelt es sich bei den aktuellen Ausbrüchen um homosexuelle Männer, die Sexualkontakt zu Infizierten hatten. Bei den Fällen in Großbritannien sind die Verbindungen zwischen den Erkrankten nur teilweise nachvollziehbar. 

Erkrankung zu Beginn nicht von Pocken unterscheidbar

Infiziert man sich mit Affenpocken treten meist nach zwei Wochen Symptome wie plötzliches Fieber und ein Ausschlag am ganzen Körper. Dieser kann auch Pusteln und Blasen bilden und ist zunächst nicht von den echten Pocken zu unterscheiden. Auch Muskel- und Rückenschmerzen, sowie Schüttelfrost können Anzeichen einer Infektion sein. Ist man gegen die echten Pocken geimpft, besteht eine sogenannte Kreuzimmunität. Also ist man als Geimpfter auch vor den Affenpocken geschützt.

Das Robert Koch Institut weist Ärztinnen nun zu besonderer Aufmerksamkeit hin. Die britischen Gesundheitsbehörden betrachten die Gefahr für die Bevölkerung als sehr gering. Affenpocken sind schlecht übertragbar. Für eine Ansteckung ist meist ein enger Kontakt mit einer bereits symptomatisch erkrankten Person notwendig. Seit den 1980er Jahr gelten die Pocken nach einer weltweiten Impfkampagne als ausgerottet. Laut RKI gebe es aber eine steigende Zahl an Menschen ohne Impfschutz. (ab) +++


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