Auch die Arbeiten an der "Joßkleinbrücke" gehen zügig voran. - Fotos: Luisa Diegel

HOMBERG / STADTALLENDORF Fertiggestellung für Ende 2024 geplant

Baustellenbesichtigung: Arbeiten am A49-Lückenschluss gehen zügig voran

02.06.22 - Der Weiterbau der A49 in Homberg und Gemünden (Felda) geht zügig voran. Das sehen vor allem die Autofahrer, die regelmäßig auf der A5 unterwegs sind, wo aktuell in Höhe Gemünden das Ohmtaldreieck gebaut wird. Doch auch an anderen Stellen, die nicht so leicht einsehbar sind, schreiten die Arbeiten voran. Am Mittwoch machte sich die CDU-Fraktion der Regionalversammlung Mittelhessen auf einer Baustelle bei Stadtallendorf ein Bild vom aktuellen Baufortschritt. 

Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich.

Dort wird aktuell zwischen Stadtallendorf und Niederklein am Joßklein eine 351 Meter lange Brückenanlage gebaut. Die "Joßkleinbrücke" ist eine von insgesamt sechs Talbrücken und 46 Brückenbauwerken, die im Zusammenhang mit dem A49-Lückenschluss gebaut werden. Bereits im August 2021 haben dort die Arbeiten begonnen - geplant ist, dass die Brücke Ende 2023 fertiggestellt ist. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, aktuell werden die Fahrbahnplatten auf die Brücke gelegt. 

Der ehemalige Bürgermeister von Kirtorf, Ulrich Künz (rechts).

Fertigstellung für Oktober 2024 geplant

"Es bewegt sich sehr viel auf der Baustelle", Jürgen Driebe, Geschäftsführer der A49-Autobahngesellschaft, beim Vor-Ort-Termin am Nachmittag. Und das nicht nur in Stadtallendorf: Beim Ohmtaldreieck sind die Fahrbahnplatten bereits aufbetoniert, die vierstöckige Autobahnbrücke ist ein logistisches Meisterwerk mit imposanten Stahlträgern.

Jürgen Driebe, Geschäftsführer der A49-Autobahngesellschaft.

Vorne: Marian Zachow, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Marburg-Biedenkopf. ...

Imposant sind auch die Zahlen, die Schneider verliest: Vier Millionen Kubikmeter Erde werden auf der Baustelle bewegt, 700.000 Tonnen Splitt im Oberbau verarbeitet, die Fahrbahnfläche beträgt ebenfalls 700.000 Quadratmeter. Zudem werden auf dem gesamten Teilstück Irritationsschutzmaßnahmen verarbeitet und vier Meter hohe Wildschutzzäune aufgestellt. Geplant ist, dass das Restteilstück der A49 von insgesamt 30 Kilometern Ende Oktober 2024 fertiggestellt sein wird. 

Im Bau: die "Joßkleinbrücke".

Vor-Ort-Termin der CDU-Fraktion Regionalversammlung Mittelhessen.

"Die Dinge funktionieren"

Die CDU-Fraktion der Regionalversammlung Mittelhessen zeigt sich begeistert vom Baufortschritt. Auch der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, der die Baustelle bereits vor fünf Wochen besucht hatte, kommt aus dem Staunen nicht raus: "Was sich hier schon wieder alles getan hat. Ich freue mich, dass es läuft und die Dinge funktionieren." Noch einmal stellt er klar, wie wichtig der Lückenschluss für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region ist - dem stimmt auch der ehemalige Bürgermeister von Kirtorf, Ulrich Künz, zu.

"In Sachen Baustopp heißt es nun, die Sache sauber aufzuarbeiten, damit die Autobahn Ende 2024 eröffnet werden kann", so Ullrich. Die Vorfreude darauf ist groß - denn dann soll es beim nächsten Vor-Ort-Termin mit dem Auto über die neue A49 gehen. (ld) +++


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