Johannesberg II, von links: Daniel Dimitrov, Rüdiger Barth, Alexander Hoffmann, Arik Reiter, Jörg Söder - Foto: SG Johannesberg

FULDA Pool-Billard Verbandsliga

Johannesberg II verliert Boden im Titelkampf - Platz zwei ist sicher

11.06.22 - Kürzlich kam es zum Showdown in der Verbandsliga Hessen. Der Zweitplatzierte aus Johannesberg empfing den Tabellenführer aus Ortenberg. Nach hartem Kampf mussten sich die Gastgeber mit 3:5 geschlagen geben und damit ihre Hoffnungen auf den Direktaufstieg begraben. Die gute Nachricht: die Relegation ist gesichert - und der Aufstieg in die Oberliga Hessen weiterhin möglich.

Der Spieltag begann ungünstig für die Jungs aus Fulda. Alexander Hofmann, bisher ein absoluter Leistungsträger und Punktegarant, erwischte einen rabenschwarzen Tag. Hofmann konnte nicht an seine sehr Leistungen der Vergangenheit anknüpfen und musste sich überraschend deutlich mit 1:6 in seiner Paradisziplin 10-Ball geschlagen geben. Jörg Söder, der für den verhinderten Daniel Dimitrov einsprang, war hoch motiviert - konnte aber auch nicht die entscheidenden Punkte machen und verlor ebenfalls mit 2:6 im 8-Ball. Dies bedeutete den 0:2-Rückstand für die Johannesberger.

Rüdiger Barth schafft den Anschluss, Arik Reiter gleicht aus

Die SGJ-Vertretung aber hielt fortan dagegen. Zunächst gewann Rüdiger Barth seine 9-Ball-Partie und hielt seinen Gegner stets auf sicherer Distanz. Mit 7:3 schaffte er den wichtigen Anschlusspunkt. Arik Reiter spielte gewohnt souverän und besiegte seinen Gegner im 14.1 mit 100:28 in zehn Aufnahmen - damit war die Partie mit dem 2:2 ausgeglichen zur Halbzeit. Alles war wieder offen.

In der Rückrunde gab es allerdings nicht mehr viel zu holen. Jörg Söder verlor mit 2:7 gegen einen stark aufspielenden Gegner im 9-Ball, und auch Alexander Hofmann fand nie zu seinem Spiel im 8-Ball. Seine Partie ging mit 2:6 relativ deutlich an die Gäste aus Ortenberg. Arik Reiter schaffte es zwar, noch einen 1:3-Rückstand im 10-Ball auch dank eines Anstoßes, bei dem fünf von zehn Kugeln den Weg in die Löcher fanden, in einen 6:3-Sieg umzuwandeln. Reiter holte den Anschlusspunkt und wahrte die Chance auf ein Remis - doch Rüdiger Barth verlor nach gutem Start sein 14.1 mit 82:100. Dies bedeutete die 3:5-Niederlage im Spitzenspiel.

Außergewöhnliche Energieleistung der Johannesberger

Trotzdem ließen sich die Johannesberger die Freude nicht nehmen, denn dass es überhaupt nochmal so spannend wurde am Ende der Saison, war eine außergewöhnliche Energieleistung des Teams.  Das fuhr in den letzten sechs Spieltagen in den meisten Fällen sehr deutliche Siege ein. Zudem ist der SGJ der zweite Platz nicht mehr zu nehmen vor dem letzten Spieltag - das ermöglicht die Relegation. Somit ist es schon jetzt die erfolgreichste Saison des Teams. Und es schaut positiv nach vorne. (pm) +++


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